Freiburger Kraftakt: Später Sieg in Kaiserslautern

Freiburg entgeht nur knapp einem Saison-Fehlstart. In einem heißen Pokalfight in Kaiserslautern sichert sich der Europa-League-Teilnehmer erst nach einer 30-minütigen Extraschicht das Weiterkommen.
Der SC Freiburg konnte das Spiel in Kaiserslautern erfolgreich drehen. © Tom Weller/dpa

Vorjahresfinalist SC Freiburg hat einen frühen Pokal-K.o. nur mit Mühe abgewendet. Der Fußball-Bundesligist kam im Erstrundenspiel beim Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern zu einem 2:1 (1:1, 0:1) nach Verlängerung und darf weiter vom erneuten Durchmarsch nach Berlin träumen.

Roland Sallai in der 82. Minute und Ritsu Doan (111.) bewahrten den Europa-League-Teilnehmer mit ihren späten Toren vor dem drohenden Aus. Marlon Ritter (33.) hatte die Roten Teufel vor 38 317 Zuschauern mit einem Traumtor aus fast 50 Metern in Führung gebracht.

Von Beginn an war Feuer im Duell der Südwest-Rivalen. Freiburg setzte vornehmlich auf spielerische Elemente, der FCK auf seine Kampfkraft. Julian Niehues sah nach nicht einmal 60 Sekunden die Gelbe Karte. Chancen konnte sich zunächst aber kein Team erarbeiten.

Lukas Kübler verletzt ausgewechselt

Bereits in der 13. Minute musste SC-Coach Christian Streich, der am Sonntag zum Trainer des Jahres gekürt worden war, das erste Mal wechseln. Für den verletzten Rechtsverteidiger Lukas Kübler kam Killian Sildillia. Freiburg hatte zwar mehr vom Spiel, konnte die FCK-Defensive aber kaum in Verlegenheit bringen. Die Hausherren agierten bissig und wurden von den Fans für jede Grätsche gefeiert.

Nach vorn ging bei den Pfälzern zwar wenig, doch ein Geniestreich von Ritter brachte die überraschende Führung. Der Mittelfeldspieler überwand den zu weit vor dem Tor postierten SC-Keeper Mark Flekken mit einem Schuss fast von der Mittellinie. Der Niederländer war mit den Fingerspitzen zwar noch am Ball, konnte den Treffer aber nicht verhindern.

Boyd verpasst mehrmals die Chance zum 2:0

Die Gäste kamen erst nach dem Wechsel zur ersten Chance. Der vom FC Augsburg gekommene Michael Gregoritsch verzog aus 15 Metern knapp. Freiburg erhöhte nun den Druck, doch vor dem Tor fehlte zunächst die letzte Konsequenz.

Mit zunehmender Spielzeit musste Kaiserslautern bei hochsommerlichen Temperaturen der intensiven Laufarbeit ein wenig Tribut zollen. Trainer Dirk Schuster reagierte und brachte gleich vier frische Kräfte, die das FCK-Spiel belebten. Stürmer Terrence Boyd bot sich mehrmals die Chance zum 2:0, konnte diese aber allesamt nicht nutzen. Das rächte sich, denn Sallai rettete die Breisgauer mit dem späten Ausgleich in die Verlängerung, wo Doan per direktem Freistoß zum Sieg traf.

© dpa
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