Präfektur: Köln-Anhänger haben Nizza-Fans provoziert

Die Präfektur in Nizza macht für die Ausschreitungen vor dem Spiel des 1. FC Köln beim OGC Nizza in erster Linie die deutschen Fans verantwortlich.
Der «Fan-Walk» der Deutschen Richtung Stadion wurde von der französischen Polizei abgesichert um Auseinandersetzungen zu verhindern. © dpa

«Obwohl bei den Vorbereitungstreffen mit den Organisatoren und den Vereinsführern vereinbart worden war, dass die Fans mit dem größten Risiko von den deutschen Organisatoren in den sicheren Bereich der Tribünen (Besucherparkplatz) gebracht werden sollten, erzwangen die deutschen Ultras den Durchgang und bewegten sich in Richtung der Tribüne Sud Populaire», teilte die Präfektur mit. «Es scheint, dass es eindeutig letztere waren, die die Nizzaer provozierten, unterstützt von Fans, die wahrscheinlich aus Paris kamen.»

Die Zahl der eingesetzten Polizeikräfte sei im Tagesverlauf bereits von 450 auf 650 erhöht worden, als sich zeigte, dass die betrunkenen deutschen Fans ein inakzeptables Verhalten in der Innenstadt von Nizza an den Tag gelegt haben sollen. Der Präfekt habe die Sicherheitskräfte angewiesen, Zerstörungen im Stadtbereich zu verhindern und den «Fan-Walk» der Deutschen Richtung Stadion abzusichern und Auseinandersetzungen dort zu verhindern. Das mit einer Verzögerung von 55 Minuten angepfiffene Conference-League-Spiel sei dann ohne Zwischenfälle verlaufen und die Fans beider Vereine hätten das Stadion ordentlich verlassen.

Die Sicherheitsvorkehrungen seien dem Risikopotenzial der Begegnung angemessen gewesen, beurteilte die Präfektur das eigene Vorgehen. Insgesamt seien 32 Menschen verletzt worden, darunter zwei Polizisten und ein Ordner. Fünf Verletzte kamen ins Krankenhaus, einer davon nach einem Sturz von einer Tribüne. Dieser Pariser Fan befinde sich inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr, hieß es.

Der Präfekt verurteilte die «besonders schweren Verstöße gegen die öffentlichen Ordnung» sowie «das unerträgliche Verhalten eines Teils der deutschen Fans» aufs Schärfste und dankte den Einsatzkräften.

© dpa
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