Windhorst präsentiert Käufer für Hertha-Anteile

Lars Windhorst gibt seine Anteile an Hertha BSC ab. Er sieht durchaus positive Aspekte für den Club.
Investor Lars Windhorst will seine Anteile von Hertha BSC verkaufen. © Christophe Gateau/dpa

Lars Windhorst hat seine Anteile beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC an das Unternehmen 777 Partners mit Sitz in Miami veräußert.

«777 Partners, ein strategischer Investor in Fußballclubs weltweit, und die Tennor Holding haben vereinbart, dass 777 Partners die Tennor-Anteile in Höhe von 64,7 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co KGaA übernehmen wird», so das schriftliche Statement von Tennor, dass der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Über die Verkaufssumme wurde nichts bekannt.

«Wir geben unsere Hertha-Anteile an einen international bekannten Fußball Investor mit einer langen Erfahrung. Hertha BSC kann von diesem neuen Gesellschafter sehr profitieren", erklärte Lars Windhorst, CEO Tennor Holding. «Er bringt nicht nur wirtschaftliche Stärke ein, sondern auch viel professionelle Erfahrung und ein eindrucksvolles Netzwerk von internationalen Fußballclubs. Der Einstieg von 777 Partners ist ein Schritt in eine erfolgreiche Zukunft von Hertha BSC.»

Bei vielen Clubs aktiv

777 Partners ist auf dem Fußball-Markt kein Unbekannter. Zum Netzwerk-Portfolio von 777 Partners gehören die Vereine Genua C.F.C. in Italien, Vasco da Gama in Brasilien, Standard Lüttich Belgien, Red Star FC Paris Frankreich, Sevilla FC in Spanien und Melbourne Victory in Australien. Zudem ist das Unternehmen noch in anderen Sparten wie Luftfahrt, Versicherung oder Privatkredit tätig.

«Die Transaktion wird vollständig vollzogen, nachdem Hertha BSC, die ein vertraglich vereinbartes Vorkaufsrecht der Anteile haben, zugestimmt hat», schrieb Tennor weiter. Hertha hatte am Mittwoch mit einer Stellungnahme reagiert. «Wir freuen uns über diese Nachricht. Alles Weitere wird nun entsprechend unserer Vereinbarung behandelt», hieß es in vom Verein. Daran habe sich nichts geändert, antwortete Hertha auf eine Anfrage am Donnerstagvormittag.

© dpa
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