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1:3 gegen Paderborn: Freiburg erlebt Debakel

Der SC Freiburg blamiert sich gegen Zweitligist Paderborn und fliegt aus dem DFB-Pokal. Bilbija trifft für den Underdog doppelt, Muslija per Traum-Freistoß. Die Badener kommen zu spät in die Gänge.
SC Freiburg - SC Paderborn 07
Der SC Freiburg musste sich dem SC Paderborn geschlagen geben. © Philipp von Ditfurth/dpa

Europa-League-Teilnehmer SC Freiburg hat in der zweiten DFB-Pokal-Runde eine böse Überraschung erlebt und gegen den SC Paderborn eine klare Niederlage kassiert. Die Badener schieden gegen den Fußball-Zweitligisten nach einem über weite Strecken enttäuschenden Auftritt mit 1:3 (0:2) aus.

Filip Bilbija in der 4. und 56. Minute sowie Florent Muslija mit einem herrlichen Freistoß (33.) trafen für die Paderborner, die zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren das Achtelfinale erreichten. Für Freiburg, 2022 Finalist und vorige Saison Halbfinalist im Pokal, konnte Maximilian Eggestein (69.) nur noch verkürzen.

Paderborn nutzt erste Chance zur Führung

Bilbija nutzte vor 31.500 Zuschauern direkt die erste Gelegenheit für die Gäste, die im Strafraum erstaunlich viel Platz bekamen. Bei seinem Tor hatte der 23-Jährige allerdings auch etwas Glück, der Ball sprang vom Innenpfosten ins Tor. Bereits im sechsten Pflichtspiel nacheinander gerieten die Freiburger in Rückstand - nur zwei davon konnten sie noch gewinnen, vier gingen verloren.

Zwar erarbeiteten sich die Breisgauer in der ersten Halbzeit nach und nach die Kontrolle, wirklich torgefährlich wurden sie aber nicht. Die beste Chance hatte Stürmer Michael Gregoritsch, der mit einem Flachschuss an SCP-Keeper Pelle Boevink scheiterte (25.).

Wenn die Gäste mal schnell spielten, kamen sie recht einfach nach vorne. Den zweiten Treffer erzielten sie aber per Standard. Muslija hob einen Freistoß über die Mauer gekonnt in den rechten Winkel. Freiburgs Florian Müller, der anstelle von Noah Atubolu im Tor stand und sein erstes Pflichtspiel der Saison bestritt, war machtlos. 

Streich reagiert zur Pause

Freiburg-Trainer Christian Streich reagierte zur Pause: Hinten kam Philipp Lienhart für den unglücklich agierenden Manuel Gulde, vorne Lucas Höler für den wirkungslosen Junior Adamu. Doch es folgte direkt der nächste Dämpfer. Sirlord Conteh servierte von der rechten Seite für Bilbija - und der machte seinen Doppelpack perfekt.

Flügelspieler Ritsu Doan versuchte noch mal, Freiburgs Offensive anzukurbeln. Die Abschlüsse des Japaners (57./67.) waren aber zu harmlos. Besser machte es Mittelfeldmann Eggestein, der den Ball im Anschluss an eine Ecke zum 1:3 unter die Latte hämmerte. Den ganz großen Druck konnte Freiburg jedoch nicht mehr erzeugen.

© dpa ⁄ Christoph Lother, dpa
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