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«Wahnsinniges Jahr»: Dritter Titel in Serie für Verstappen

Max Verstappen ist erneut Formel-1-Weltmeister. Den Titel sichert sich der Niederländer im Red Bull vorzeitig und sogar während des Sprints in Katar.
Max Verstappen
Hattrick perfekt: Auch im Jahr 2023 heißt der Formel-1-Weltmeister Max Verstappen. © Hasan Bratic/dpa

Max Verstappen kletterte auf seinem überlegenen Red Bull, streckte drei Finger in die Luft und sprang erleichtert in die Arme seiner Mechaniker. Seinen Titel-Hattrick in der Formel 1 feierte der nun dreimalige Champion schon in seinem Auto und richtete emotionale Worte an sein Team. «Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich kann euch allen nicht genug danken», sagte Verstappen, nachdem er im Sprint in Katar die erfolgreiche Titelverteidigung perfekt gemacht hatte und auf Rang zwei gekommen war.

Den Titel sicherte sich der 26-Jährige noch während des kurzen Rennens, als sein Teamkollege Sergio Pérez in der elften Runde ausschied. Der Mexikaner war der einzige Verfolger, der Verstappen zumindest rechnerisch noch hätte einholen können. «Es ist ein unglaubliches Gefühl, das war ein wahnsinniges Jahr. Dreimaliger Weltmeister zu sein, ist unwirklich», sagte Verstappen. 

Verstappen rast auf Rang zwei

Verstappens Platzierung in dem Sprint von Katar war durch den Pérez-Ausfall egal, am Ende musste er sich nach drei Safety-Car-Phasen nur dem Überraschungssieger Oscar Piastri im McLaren geschlagen geben. Dessen Teamkollege Lando Norris aus Großbritannien wurde dahinter Dritter.

Obwohl noch sechs Grand Prix bis zum Saisonende zu absolvieren sind, ist Verstappen nicht mehr von Platz eins der Gesamtwertung zu verdrängen. Nach den Triumphen 2021 und 2022 steigt der Niederländer zum neuen Serienweltmeister auf. «Ich genieße jetzt den Moment, hoffe aber, dass wir in Zukunft so weitermachen können», sagte Verstappen. «Überwältigt» zeigte sich Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko bei Sky und sagte über den Erfolgspiloten: «Da kommt noch einiges.»

Große Ziele

Verstappen ist der elfte Pilot mit mindestens drei Titeln in der Motorsport-Königsklasse. Drei WM-Trophäen direkt nacheinander holten vor ihm sogar erst vier andere Rennfahrer: Michael Schumacher, Sebastian Vettel, Lewis Hamilton und Juan Manuel Fangio. Hamilton und Schumacher sind mit jeweils sieben Titeln auch die Rekordweltmeister. Ob es Verstappen auch einmal dahin schafft? «Wir sehen Jahr für Jahr, wie es weitergeht», sagte Verstappen, der sich laut eigener Aussage nicht mit solchen Rekorden beschäftigt.

Ein Ende seiner Titelserie ist angesichts der drückenden Überlegenheit im Red Bull und der nächsten großen Regelrefom erst 2026 derzeit nicht in Sicht. Auch wenn die Weltmeisterschaft nun entschieden ist, will der Dominator in den verbleibenden sechs Großen Preisen am liebsten weiter siegen. «Ich bin sehr stolz, diese Dinge geschafft zu haben. Und ich möchte immer noch mehr erreichen», sagte Verstappen, bevor er in Katar ins Auto stieg: «Das alles ist etwas, das ich als kleines Kind niemals für möglich gehalten hätte.»

Party bleibt vorerst aus

Eine große Party wird es nicht geben, bereits am Sonntag (19.00 Uhr/Sky) muss Verstappen wieder ins Auto steigen und peilt beim Hauptrennen am Arabischen Golf vom ersten Startplatz seinen 14. Saisonsieg an. Seine persönliche Bestmarke stammt aus der Vorsaison, in der er sogar 15 Mal triumphierte.

Diesen Wert könnte er bis zum Saisonabschluss Ende November in Abu Dhabi sogar noch deutlich übertreffen. Den Titel des Konstrukteursweltmeisters hatte Red Bull bereits vor zwei Wochen in Japan erfolgreich verteidigt.

Piastri mit Überraschungssieg

Im vierten Sprint des Jahres erwischte Verstappen keinen guten Start und verlor zwei Plätze, als er mitten in seiner Aufholjagd steckte, kam Pérez von der Strecke ab und blieb im Kies stecken. Er war mit dem Franzosen Esteban Ocon im Alpine und dem Deutschen Nico Hülkenberg im Haas kollidiert. Alle drei konnten das Rennen nicht beenden und schieden aus. Verstappen schob sich am Ende noch auf Platz zwei nach vorne, doch für die Spitzenposition reichte es nicht mehr und der erst 22 Jahre alte Polesetter Piastri holte sich verdient den Sieg.

© dpa ⁄ Thomas Wolfer und Jens Marx, dpa
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