Darüber spricht das Formel-1-Fahrerlager in Singapur

Alle Augen auf Max Verstappen: Der Niederländer kann in Singapur zum zweiten Mal Formel-1-Weltmeister werden. Im Fahrerlager sind auch die schweißtreibende Hitze und die Zukunft wichtige Themen.
Red-Bull-Pilot Max Verstappen aus den Niederlanden steht an der Rennstrecke in Singapur. © Vincent Thian/AP/dpa

Die Formel-1-Saison könnte schon am Sonntag entschieden sein. Während Titelverteidiger Max Verstappen vor dem erneuten Gewinn der Weltmeisterschaft steht, beschäftigt viele seiner Kollegen vor der Qualifikation (15.00 Uhr/Sky) auch die enorme Hitze.

Rekordjäger

Max Verstappen kann auf dem Marina Bay Street Circuit nicht nur zum zweiten Mal Weltmeister werden. Bis zum Saisonende kann der 25 Jahre alte Niederländer in seinem Red Bull auch noch eine Vielzahl an Rekorden brechen. Unter anderem die Bestmarken für die meisten Siege in einer Saison und die meisten Triumphe nacheinander sind möglich. Öffentlich interessiert sich der Dominator aber weder für den möglichen frühzeitigen Titel-Coup noch irgendwelche Bestmarken. «Ich will einfach ein gutes Rennwochenende zeigen», sagte Verstappen, der am Freitag in Asien seinen Geburtstag feierte.

Hitzeschlacht

Die Stunden im Auto fordern den Stars alles ab. «Es ist wie eine milde Sauna. So fühlt es sich wirklich an», sagte der Finne Valtteri Bottas zu den extremen klimatischen Bedingungen. Temperaturen von 30 Grad in der Nacht und eine enorm hohe Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent und mehr treiben den Schweiß aus den Poren. Im Rennen verlieren die Piloten bis zu drei Kilogramm Gewicht nur durch ihren Schweiß. «Wenn du Singapur überlebst, bist du für alles in der Formel 1 bereit», sagte Ferrari-Star Carlos Sainz.

Rekordmann

Fernando Alonso wird am Sonntag zum Fahrer mit den meisten Starts in der Geschichte der Formel 1. Zum 350. Mal steigt der zweimalige Weltmeister aus Spanien ins Cockpit und überholt damit den Finnen Kimi Räikkönen (349). Ein Ende ist für den 41 Jahre alten Alonso noch nicht in Sicht. Im kommenden Jahr fährt der Altmeister bei Aston Martin und ersetzt dort Sebastian Vettel, der sich aus der Rennserie zurückzieht. Diese Saison ist er noch beim französischen Renault-Nachfolgeteam Alpine hinter dem Lenkrad.

Bewerbungsfahrten

Noch drei Plätze hinter dem Lenkrad sind für die kommende Saison zu vergeben. Aus deutscher Sicht ist dabei die Situation beim US-Rennstall Haas am spannendsten. Mick Schumacher kämpft weiter um eine Vertragsverlängerung und muss sich in den nächsten Rennen beweisen. Dabei bekommt er aber Konkurrenz von Landsmann Nico Hülkenberg, wie mehrere Medien berichten. Möglich scheint, dass erst ganz kurz vor Saisonschluss eine personelle Entscheidung bei den Amerikanern fällt. Auch Renault-Nachfolger Alpine und Williams suchen noch jeweils einen Piloten für 2023.

© dpa
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