Etwas Ferrari-Hoffnung in Monza - Weitere Zurücksetzungen

Es könnte in Monza zumindest in der Startaufstellung Platz eins für Ferrari-Star Leclerc werden. Rivalen wie Verstappen und Hamilton und Sainz werden strafversetzt, das steht bereits fest.
Red Bull-Mechaniker arbeiten am Auto von Max Verstappen vom Team Oracle Red Bull. © Christian Bruna/POOL EPA/AP/dpa

Charles Leclerc hat Hoffnungen der Tifosi auf eine Pole Position beim Formel-1-Heimrennen von Ferrari genährt.

Der Sieger des Rennens auf dem Autodromo Nationale di Monza von 2019 könnte am Samstag bei der Qualifikation dabei vor allem auch von den Startplatzstrafen gegen einige seiner Konkurrenten profitieren - allen voran Weltmeister Max Verstappen im Red Bull und Monza-Rekordsieger Lewis Hamilton im Mercedes.

Leclerc und Sainz Trainingsschnellste

Bei den Übungsrunden am Freitag musste sich Leclerc nach der Bestzeit in der ersten Einheit nur dem eigenen Teamkollegen Carlos Sainz und Verstappen im zweiten Freien Training geschlagen geben.

Gar nicht gut lief es dagegen für Ferrari-Junior Mick Schumacher. Zunächst musste er seinen Wagen dem Italiener Antonio Giovinazzi überlassen, dann stoppte ihn der defekte Motor des Haas nach einer halben Stunde am frühen Abend. Nichts ging mehr nach nur neun Runden - alles andere als eine gute Einstimmung für ein weiteres Grand-Prix-Wochenende im Kampf um einen neuen Vertrag fürs kommende Jahr.

Sebastian Vettel, der 2008 in Monza seine erste Pole und seinen ersten Sieg holte, kam im Aston Martin nicht über Platz 17 hinaus. Der 35 Jahre alte designierte PS-Rentner hatte in der ersten Einheit dem Niederländer Nyck de Vries seinen Wagen überlassen.

Siegchancen hat Verstappen allemal

Für Leclerc, der sich im Kampf um den Sieg am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) bisher eher sehr verhalten gab, dürfte die Pole zum Europa-Finale dieser Saison aber im Bereich des sehr gut Möglichen liegen. Verstappen muss fünf Plätz zurück, sein Teamkollege Sergio Perez zehn und Leclercs eigener Teamkollege Carlos Sainz 20, also wie Hamilton im Mercedes letztlich ans Ende des Feldes.

Die Teams wählten Monza zum Einbau neuer Teile über dem erlaubten Kontingent vor allem, weil auf dem Hochgeschwindigkeitskurs mit einem Vollgas-Anteil von über 75 Prozent gut überholt werden kann - erst recht mit einem Wagen wie dem des souverän im Klassement führenden Verstappen.

Siegchancen hat der 24 Jahre alte Niederländer also allemal, wenn er letztlich in den Top Ten der Startaufstellung bleibt. 109 Punkte beträgt sein Vorsprung in der Gesamtwertung auf Lecerlc und Perez. Rechnerisch könnte Verstappen je nach Ausgang des Italien-Rennens danach Anfang Oktober in Singapur seinen zweiten Titel nacheinander klarmachen.

© dpa
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