Das muss man zum Großen Preis von Abu Dhabi wissen

Abu Dhabi wird auch ein Grand Prix des Abschieds. Sebastian Vettels Karriereende in der Formel 1 überstrahlt alles. Es gibt aber noch sportliche Entscheidungen.
Sebastian Vettel fährt in Abu Dhabi seinen letzten Grand Prix. © Matthias Schrader/AP/dpa

5635 Tage nach seinem ersten Grand Prix in Indianapolis bestreitet Sebastian Vettel sein letztes Formel-1-Rennen. In Abu Dhabi geht an diesem Sonntag (14.00 Uhr/Sky) die große Karriere des viermaligen Weltmeisters zu Ende.

Sebastian Vettel verabschiedet sich

2007 gab Sebastian Vettel im BMW-Sauber sein Renndebüt, 2022 in Abu Dhabi fährt er im Aston Martin seinen letzten Grand Prix. Dazwischen liegen 53 Siege, 57 Pole Positionen und vier Weltmeisterschaften. «Es ist ein Austausch für etwas Anderes, für etwas Aufregendes», sagte Vettel vor seinem 299. und letzten Grand Prix über den Übergang in sein künftiges Leben. Aus dem Formel-1-Wunderkind, das seit Abu Dhabi 2010 mit 23 Jahren und 134 Tagen noch immer jüngster Weltmeister der Geschichte ist, entwickelte sich der Klima- und Menschenrechtsaktivist. «Es gibt Größeres als die Formel 1», befand der 35-Jährige, der künftig auch mehr Zeit mit seiner Frau Hanna und den drei Kindern verbringen will.

Mick Schumacher ist raus bei Haas

Mick Schumacher hat Gewissheit. Bei Haas geht es für den Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher 2023 nicht weiter. Der neue Stallrivale von Kevin Magnussen aus Dänemark wird Nico Hülkenberg. «Mein Feuer brennt für die Formel 1, und ich werde hart darum kämpfen, auf die Startaufstellung zurückzukehren», kündigte Schumacher schon mal kämpferisch an, nachdem er vom US-Team lange hingehalten wurde. Hülkenberg hatte Ende 2019 sein Stammcockpit bei Renault verloren und war zuletzt Ersatzmann bei Aston Martin. «Ich habe das Gefühl, dass ich die Formel 1 nie wirklich verlassen habe», sagte Hülkenberg über sein Comeback. Ein «solider, zuverlässiger Rennfahrer» sei dieser, befand Haas-Teamchef Günther Steiner.

Sergio Perez braucht Unterstützung

Die verweigerte Hilfe von Max Verstappen in São Paulo hat Sergio Perez gekränkt. In sportlich unbedeutender Position widersetzte sich der Red-Bull-Star der Teamorder und kostete seinen mexikanischen Teamkollegen im Kampf um die Vize-Weltmeisterschaft Punkte. «Nach allem, was ich für ihn getan habe, bin ich natürlich enttäuscht. Ich habe in der Vergangenheit eine Menge für ihn getan», sagte Perez, der vor dem Finalrennen in der Wüste gleichauf mit Charles Leclerc auf dem zweiten WM-Platz liegt. Der längst als Weltmeister feststehende Verstappen hat immerhin angekündigt, seinem Stallrivalen helfen zu wollen, wenn es die Situation in Abu Dhabi erfordert.

Lewis Hamilton hat eine letzte Chance

Abu Dhabi ist ein Ort der Enttäuschung für Lewis Hamilton. Im vergangenen Jahr verlor er hier auf der letzten Runde nach einer umstrittenen Rennleiterentscheidung den schon greifbaren achten WM-Titel. Stattdessen schnappte sich Max Verstappen im Red Bull seinen ersten Titel. Abu Dhabi soll für Hamilton aber wieder ein Ort der Freude werden. Denn am Persischen Golf hat der Mercedes-Superstar seine letzte Chance auf einen Sieg in dieser Saison. Seit seinem Debüt in der Motorsport-Königsklasse 2007 hat Hamilton nämlich in jedem Jahr mindestens ein Rennen gewonnen. Das hat noch kein anderer Fahrer geschafft. Insgesamt sind es mittlerweile schon 103 Grand-Prix-Siege. Kommt ein weiterer hinzu?

© dpa
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