Darauf muss man beim Großen Preis von Belgien achten

Im ersten Rennen nach der Sommerpause bietet die Formel 1 ein ungewöhnliches Bild. Die beiden WM-Führenden Max Verstappen und Charles Leclerc haben am Start in Belgien viele Fahrer vor sich.
Hat als WM-Zweiter schon 80 Punkte Rückstand auf Max Verstappen: Charles Leclerc vom Team Ferrari. © Hasan Bratic/dpa

Die Formel 1 darf sich auf einen turbulenten Grand Prix in Belgien gefasst machen.

Eine Serie von Startplatzstrafen hat das Feld für den 14. Saisonlauf in Spa-Francorchamps am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) mächtig durcheinander gewirbelt. Weltmeister Max Verstappen und Herausforderer Charles Leclerc müssen aus dem Hinterfeld eine Aufholjagd hinlegen.

Spitzentempo:

Im Freitagstraining und in der Qualifikation war Red-Bull-Star Verstappen deutlich schneller als alle anderen. Weil am Auto des Niederländers aber unerlaubt Motorenteile getauscht wurden, verbannten ihn die Rennkommissare auf Startplatz 15. Eine Sturmfahrt aufs Podium sei das Mindeste mit dem blitzschnellen Red Bull, kündigte Verstappen an. «Sie sind extrem schnell, einfach viel zu schnell», klagte WM-Rivale Charles Leclerc.

Windschatten:

Ferrari-Pilot Leclerc sortiert sich am Start gleich neben Verstappen ein. Auch an seinem Auto wurde wie bei fünf weiteren Fahrern reichlich regelwidrig umgebaut. Weil der Monegasse als WM-Zweiter schon 80 Punkte Rückstand auf Verstappen hat, braucht er dringend eine Trendwende im Titelrennen. Doch in Spa sieht es nicht danach aus, als könnte Leclerc am Champion dranbleiben. «Wenn man die Lücke zu Max sieht, ist es ein bisschen beängstigend», sagte der 24-Jährige.

Abstauber:

Carlos Sainz schnappte sich in der Qualifikation Platz zwei hinter Verstappen und darf wegen dessen Strafe als Erster losfahren. Dem Ferrari-Fahrer winkt nach Silverstone sein zweiter Karriere-Sieg. Allerdings hat die Scuderia in diesem Jahr schon oft beste Chancen durch Fehler und Unvermögen ausgelassen. Öffnet das die Tür für Sergio Perez, der im zweiten Red Bull von Rang zwei startet?

Jubiläum:

30 Jahre sind vergangen, seit Michael Schumacher in Spa seinen ersten Sieg in der Formel 1 einfuhr. Sohn Mick wird ein ähnliches Kunststück am Sonntag kaum gelingen. Der Haas-Pilot startet als Letzter. Immerhin darf er dank eines Pakets von Neuerungen an seinem Dienstwagen darauf hoffen, im Rennen Werbung für eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags machen zu können. «Spa ist immer voll mit Action. Ich bin sicher, so wird es wieder werden», sagte Schumacher.

© dpa
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