Kruse führt Union in zweite Runde - 1:0 bei Türkgücü München

08.08.2021 Abgeklärt meistert Europapokal-Teilnehmer Union Berlin die erste Pokalrunde. Beim Wettbewerbs-Debütanten Türkgücü München gewinnt das Team aus der Hauptstadt mit 1:0. Ins Rampenlicht rückt gleich wieder ein Olympia-Rückkehrer.

Die Spieler von Union Berlin feiern den Treffer zur 1:0-Führung bei Türkgücü München. Foto: Matthias Balk/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Max Kruse hat den 1. FC Union Berlin in die zweite Runde des DFB-Pokals geführt.

Der Olympia-Teilnehmer unterstrich beim 1:0 (1:0) des Europapokal-Teilnehmers auswärts gegen Türkgücü München mit dem Siegtreffer in der 23. Minute auch nach der Tokio-Rückkehr gleich wieder seine Ausnahmestellung beim Fußball-Bundesligisten.

Der Tabellen-Elfte der 3. Liga verkaufte sich vor etwa 2500 Zuschauern im Grünwalder Stadion gut. Doch für den Hauptrunden-Debütanten reichte es gegen überlegene und von vielen Fans begleitete Berliner nicht.

Kruse gut nach Olympia-Rückkehr

Daran hatte Kruse maßgeblichen Anteil. Trainer Urs Fischer ließ den Offensivstar nach nur kurzer Vorbereitung gleich in der Startelf ran. Nach seiner sportlichen Olympia-Enttäuschung, bei der er mit einem öffentlichen Heiratsantrag an Freundin Dilara für Aufsehen gesorgt hatte, jubelte Kruse über den ersten großen Hingucker im Pokalfight.

Nach einem Ballverlust von Paterson Chato, einer von neun Neuzugängen in der Türkgücü-Startelf, legte Taiwo Awoniyi perfekt für Kruse auf. Der 33-Jährige hatte keine Mühe, zu vollenden. Kruse dirigierte, gab viele Kommandos, aber auch ihm glückte nach nur kurzer Vorbereitung bei seinem 84-Minuten-Einsatz längst nicht alles. Eine Direktabnahme ging knapp am Tor vorbei (35.). Aus guter Position scheiterte der Routinier am starken Türkgücü-Torwart René Vollath (60.).

Türkgücü bleibt torlos

Die Gastgeber schlugen sich wacker, Sercan Sararer mit einem Freistoß und einem Distanzschuss näherte sich dem Union-Tor ordentlich an (22./36.). Insgesamt konnte sich der Drittligist offensiv aber nicht entscheidend in Szene setzen. Türkgücü hatte in Fußball-Deutschland im Streit um das Pokalrecht der Vorsaison für Aufsehen gesorgt. Nach Rechtsstreitigkeiten durfte dann aber der 1. FC Schweinfurt spielen.

Nun konnten die Münchner das Pokal-Gefühl nur eine Runde auskosten. Zwar gaben sie nicht auf und ließen ihre auch mit Hertha-Sprechchören lautstarken Fans auf den Ausgleich hoffen - etwa nach einem Chato-Schuss (80.). Aber Union war das reifere Team. Awoniyi hatte Pech bei einem Pfostentreffer (48.), die Neuzugänge Rani Khedira und Andreas Voglsammer ließen danach wie Kruse das 2:0 aus. Sechs Tage vor dem Saisonstart gegen Bayer Leverkusen reichte es trotzdem.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News

Top News

Tv & kino

RTL-Show: Das gab's noch nie im Dschungelcamp: Die Prüfung fällt aus

Sport news

Tennis: Wie 2019: Collins im Halbfinale der Australian Open

Internet news & surftipps

Technologie: Mehr als jedes dritte deutsche Unternehmen nutzt IoT

Familie

Umfrage unter Müttern: Jede zweite Frau hat nach Geburt Inkontinenz erlebt

Auto news

Angebot leicht verringert: Bahn kürzt wegen Omikron einzelne Züge

Das beste netz deutschlands

Vernetzung: Mehr als jedes Dritte Unternehmen nutzt Internet der Dinge

People news

Film: Krasinski holt Carell - Projekt mit «Traumbesetzung»

People news

Werbung: Viel Humor: Mila Kunis und Demi Moore in Werbespot

Empfehlungen der Redaktion

Regional bayern

Kruse beendet Türkgücüs Träume: Union gewinnt 1:0 in München

Nationalmannschaft

Olympia: Kruse dankt Trainer Kuntz nach Rückkehr und schwärmt

1. bundesliga

Saisonvorbereitung: Union gewinnt 2:1 gegen Bilbao - Ungeschlagen in Tests

Regional berlin & brandenburg

Nach Nigerias Ausscheiden: Union kann mit Awoniyi planen

Regional berlin & brandenburg

Pokal: Hertha Ende Oktober in Münster, Union in Mannheim

Regional berlin & brandenburg

Union verpasst den nächsten Coup: Aus nach 1:1 gegen Slavia

Dfb pokal

DFB-Pokal: Kruse wendet sich an Türkgücü-Fans: «Karma is a bitch»

Europa league

Conference League: Union verpasst Coup: Europa-Aus nach Remis gegen Slavia