Trapp beeindruckt mit Portugiesisch: «Etwas Historisches»

Mit Frankfurt möchte Nationaltorhüter Kevin Trapp ins Achtelfinale der Champions League. In Lissabon erstaunt er mit seinem Portugiesisch. Die Eintracht will Berichten zufolge mit ihm verlängern.
Cheftrainer Oliver Glasner (l) und Torwart Kevin Trapp nehmen an der Pressekonferenz von Eintracht Frankfurt teil. © Arne Dedert/dpa

Darüber staunten sogar die portugiesischen Journalisten. Vor dem Gruppenfinale von Eintracht Frankfurt bei Sporting Lissabon parierte Torhüter Kevin Trapp ihre Fragen in der Landessprache.

Fehlerfrei und fließend sprach der 32-Jährige mit brasilianischem Akzent über die besondere Bedeutung der Partie am Dienstagabend (21.00 Uhr/DAZN) für seine Eintracht, die mit einem Sieg erstmals ins Achtelfinale der Königsklasse einziehen könnte.

«Es wäre wieder etwas Historisches, was wir schaffen könnten», sagte Trapp, nachdem die Frankfurter in der letzten Saison sensationell die Europa League gewonnen hatten. «Das ist etwas unheimlich Schönes, das macht auch viel Freude. Und das hat einen hohen Stellenwert, aber ohne Druck, sondern mit viel Freude, weil wir es uns selbst erarbeitet haben. Und das ist mit das Schönste, was du als Sportler erleben kannst.»

«Bild»: Eintracht will Trapps Vertrag verlängern

Die Eintracht steht bei den Portugiesen vor einem Endspiel. Mit einem Erfolg bei Sporting würde der Europa-League-Sieger erstmals das Achtelfinale der Champions League erreichen. Bei einem Remis oder einer Niederlage geht es für das Team von Cheftrainer Oliver Glasner maximal in der Europa League weiter. Das Hinspiel hatte Frankfurt 0:3 gegen Sporting verloren.

Trapp sieht sein Team nun aber deutlich weiter. «Ich habe ein sehr gutes Gefühl, weil ich der Meinung bin, dass wir uns seit dem Hinspiel sehr gut entwickelt haben», sagte der Nationalspieler, der eine brasilianische Lebensgefährtin hat.

Nach Informationen der «Bild» will Eintracht Frankfurt Trapps 2024 auslaufenden Vertrag langfristig verlängern, allerdings zu veränderten Konditionen. «Wir sind schon zwei, drei Monate im Austausch, weil wir gern mit ihm verlängern wollen. Es geht um eine längere Zukunft», wurde Sportdirektor Markus Krösche zitiert. 

© dpa
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