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Bayern im Joker-Glück: Müllers Robben-Vergleich bei Tel

Wohl dem, der solche Joker hat. Das Siegtor bei Bayerns 2:1 in Kopenhagen kommt von der Bank. Der junge Tel steigert weiter seinen Wert. Und auch Routinier Müller wirbt um mehr Minuten.
Thomas Müller
Thomas Müller zeigte erneut als Joker eine starke Leistung. © Sven Hoppe/dpa

Der Bayern-Sieg in Kopenhagen kam von der Bank. Entsprechend lobte Trainer Thomas Tuchel nach dem Münchner 2:1 in der Champions League gegen den FC Kopenhagen «den unglaublichen Schub» seiner Joker - allen voran Thomas Müller und Mathys Tel.

Der eingewechselte Müller legte dem eingewechselten Tel im Parken-Stadion in der 83. Spielminute das umjubelte Siegtor auf. «Thomas hat das sensationell gemacht. Und Mathys hat wieder getroffen», kommentierte Tuchel begeistert.

Der alte Müller (34) und der junge Tel (18). Gerade Letzterer erarbeitet sich in seiner zweiten Saison beim deutschen Fußball-Meister einen immer größeren Stellenwert. «Man sieht, er will Tore machen. Das ist auch eine super Eigenschaft», sagte Müller über den Franzosen, dem in manchen Angriffsaktionen freilich noch ein Tick Übersicht fehle. «Aber wenn du unbedingt Tore machen willst, musst du manchmal auch den Kopf unten haben», äußerte Müller. 

Beim Reden über Tel erinnerte Müller in den Stadionkatakomben sogar an einen Münchner Königsklassen-Helden. «Wenn wir uns an Arjen Robben erinnern, da haben wir auch manchmal gedacht, okay, jetzt hätte er den Nebenmann sehen müssen. Arjen war aber so aufs Tor fokussiert - und das hat ihm auch viele Tore beschert.» Das wichtigste zum Sieg im deutschen Champions-League-Finale 2013 in Wmbley gegen Borussia Dortmund. 

Tel drängt in die Startelf

Und darum lautete in der Nacht zum Mittwoch Müllers Rat an Tel: «Der Mathys soll weiter sein Ding machen und viele Abschlüsse suchen mit seiner Abschlussstärke.» Tel hatte als Joker schon zuletzt das 2:1-Siegtor in Mönchengladbach erzielt und auch beim 4:3 zum Königsklassen-Auftakt gegen Manchester United das wichtige 4:2 in der Nachspielzeit. 

Tel drängt in die Startelf. Und auch Müller will sich nicht mit Joker-Einsätzen abfinden. Ausgelassen bejubelte er seine Torvorbereitung. Verspürte er danach Genugtuung? «Genugtuung ist ein großes Wort. Aber die Freude ist groß», sagte der Nationalspieler. 

Von einer neuen Rolle im Bayern-Team möchte der Weltmeister von 2014 nicht sprechen. «Ich bin ganz normaler Kaderspieler und will Minuten sammeln. Ich will aber nicht nur einfach Minuten sammeln, sondern spielen, weil ich überzeugt bin, dass ich der Mannschaft mit meinen Stärken helfen kann.» Tuchel nannte es normal, dass Müller «mit den Hufen scharrt. Thomas ist superfleißig. Die Energie bei ihm ist sehr sichtbar.» Er sei ein fester Bestandteil.

© dpa
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