Nowitzki: NBA-Meister, Vize-Europameister und Fahnenträger

04.01.2022 Dirk Nowitzki ist einer der größten deutschen Sportler und einer der größten Basketballer in der Geschichte der nordamerikanischen Profiliga NBA.

Dirk Nowitzki läuft 2008 als Fahnenträger für die Olympischen Spiele ins Stadion. Foto: Bernd Thissen/DPA/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der inzwischen 43-Jährige beendete vor knapp drei Jahren seine aktive Laufbahn, nachdem er 21 NBA-Jahre lang ausschließlich für die Dallas Mavericks gespielt und mit diesen den Titel geholt hatte. Die Deutsche Presse-Agentur fasst vor der Trikot-Zeremonie Nowitzkis am 6. Januar (1.30 Uhr MEZ/DAZN und NBA League Pass) wichtige Momente aus der Karriere zusammen.

NBA-Titel 2011: Erst nach über zehn Jahren des ständigen Scheiterns erfüllte sich Nowitzkis größter sportlicher Traum. Im Juni 2011 besiegten die Mavericks das von LeBron James angeführte Superstarteam der Miami Heat im Finale mit 4:2 Siegen und holten sich damit den ersten Titel der Vereinsgeschichte. Nowitzki wurde zum wertvollsten Spieler der Finalserie gewählt. Es war bis heute der letzte Playoff-Seriensieg der Texaner. Der deutsche Superstar hatte in der Saison 2006/07 auch die Auszeichnung als wertvollster Spieler der Regular Season erhalten.

Olympia-Fahne 2008: Neben der NBA-Trophäe war auch eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen ein großes Ziel des gebürtigen Würzburgers. Im Sommer 2008 schaffte er dies mit dem Nationalteam. Sportlich lief es in Peking zwar durchwachsen, doch schon vor Beginn der Sommerspiele wurde Nowitzki eine große Ehre zuteil: Er durfte bei der Eröffnungsfeier die deutsche Fahne tragen.

WM-Medaille mit Deutschland: In seiner Glanzzeit besaß Nowitzki die Fähigkeit, mit seiner Offensivqualität selbst durchwachsene Teams zum Erfolg zu führen. Bei der WM 2002 holte Deutschland Bronze, der Topstar erzielte 24 Punkte pro Spiel und wurde zum wertvollsten Spieler der WM. Dies wiederholte sich bei der EM 2005, als es erst im Finale gegen Griechenland eine Niederlage gab. Im Finale erhielt Nowitzki bei seiner Auswechslung Ovationen.

30.000 Punkte: Gerade einmal sieben Spieler haben in der Geschichte der NBA 30.000 Punkte erzielt. Dazu zählen die amerikanischen Superstars Kobe Bryant, Michael Jordan und LeBron James - und der aus Deutschland kommende Nowitzki. Entsprechend emotional wurde es, als der Mavericks-Star das Jubiläum schaffte. «Es war ein verrückter Ritt mit vielen Höhen und vielen Tiefen, aber ihr habt zu mir gehalten und wir haben durchgehalten», sagte Nowitzki in der Heimhalle der Mavericks. Am Ende der Laufbahn waren es 31.560 Zähler.

Hochemotionaler Abschied: Im April 2019 machte Nowitzki im Alter von 40 Jahren Schluss. Nach seinem letzten Heimspiel, einem 120:109-Sieg über die Phoenix Suns, erklärte der Deutsche auf dem Parkett, dass er nach der Saison zurücktreten werde. Die Mavericks hatten den Abend schon zur großen Abschiedssause erklärt, bevor Nowitzki seinen Entschluss öffentlich verkündete. Einen Abend später absolvierte er bei Rivale San Antonio Spurs seine letzte Partie als Profi.

© dpa-infocom GmbH

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