«Weiter träumen»: Italien-Kultcoach verlässt EM stolz

Italiens Kultcoach Gianmarco Pozzecco hat sein Team auch nach dem Ausscheiden bei der Basketball-EM in Berlin in den höchsten Tönen gelobt.
Italiens Trainer Gianmarco Pozzecco ist trotz des Ausscheidens «sehr stolz» auf seine Mannschaft. © Soeren Stache/dpa

«Ich will, dass meine Spieler weiter träumen. Ich bin sehr stolz auf sie. Wir haben den besten Basketball bei dieser EM gezeigt», sagte Pozzecco nach dem 85:93 nach Verlängerung gegen Frankreich. Erst drei Tage zuvor hatten die Italiener im Achtelfinale Topfavorit Serbien um NBA-Star Nikola Jokic bezwungen.

Pozzecco hatte dabei unter Tränen das Spielfeld verlassen, in den Katakomben Griechenlands Superstar Giannis Antetokounmpo euphorisch angesprungen und nach dem spektakulären Sieg verkündet, sein Team könne seine Kreditkarte für die folgende Party nutzen. Auch dieses Mal haderte der 50-Jährige nicht groß. Man habe «den Unterschied» zwischen seinem Team und allen anderen Teams sehen können. «Dann hat man unsere Spieler gesehen und gesagt: Oh mein Gott! Einfach nur, weil unsere Jungs richtig große Eier haben.»

Pozzecco hatte seinen Maßanzug längst abgelegt und sprach noch lange nach der Partie im Flur der Arena mit den italienischen Reportern. Seinem Profi Simone Fontecchio, der 16 Sekunden vor Schluss zwei entscheidende Freiwürfe vergab, wollte Pozzecco keinen Vorwurf machen: «Sowas kann passieren. Ich leide mit ihm, weil er das nicht verdient hat.»

© dpa
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