Der Weg des DBB-Teams zum Bronze-Spiel

Das Premierenjahr von Bundestrainer Herbert steht vor der Krönung mit der ersten Medaille seit 2005. Dabei hatte der Routinier mit diversen Rückschlägen zu kämpfen.
Die deutschen Basketballer um Dennis Schröder (r) und Daniel Theis begeisterten. © Marius Becker/dpa

Der Dreijahresplan von Basketball-Bundestrainer Gordon Herbert könnte schon im ersten Sommer eine seit 17 Jahren vermisste Medaillenkrönung erfahren. Im Spiel um Platz drei gegen Polen ist am heutigen Sonntag (17.15 Uhr/RTL und Magentasport) Bronze möglich.

Auch für die nächsten Jahre sieht das Team um Kapitän Dennis Schröder und Jungstar Franz Wagner vielversprechend aus, auch bei der WM 2023 in Asien und bei Olympia 2024 in Paris könnte die Herbert-Mannschaft zu den Anwärtern auf die Medaillen zählen. Dabei verlief das erste Jahr des 63 Jahre alten Trainers nicht immer ruckelfrei.

Fehlstart gegen Estland:

Das erste Spiel mit Herbert an der Seitenlinie ging mächtig schief. Das 66:69 gegen Außenseiter Estland in der WM-Qualifikation in Nürnberg kam trotz großer Personalsorgen sehr überraschend. Erste Sorgen um das Ticket für die WM 2023 machten sich breit, doch danach gewann Deutschland alle fünf weiteren Spiele der Vorrundengruppe, inzwischen ist die Qualifikation fast geschafft.

Absagen im Juli:

Schon vor dem Turnier machten Herbert einige Absagen zu schaffen. Moritz Wagner verletzte sich, auch Isaiah Hartenstein und Maximilian Kleber standen für den EM-Sommer nicht zur Verfügung. Umso wichtiger war es, dass Center Daniel Theis seine Knieprobleme bis zum Start des Turniers überwand und spielen konnte. Als Stars des Teams gingen die NBA-Profis Schröder und Franz Wagner ins Turnier.

Sieg über den Europameister:

Ein Schub für die Euphorie vor dem Heimturnier war vier Tage vor Beginn der deutliche Sieg über Europameister Slowenien mit Luka Doncic. Beim 90:71 in München deuteten Schröder und Co. ihr Potenzial an und limitierten auch Dallas-Star Doncic.

Begeisternde EM-Abende:

Klarer Sieg über Frankreich, erfolgreicher Krimi mit zwei Verlängerungen gegen die Litauer und eine große Überraschung gegen Giannis Antetokounmpo und seine Griechen. Bei der EM erlebte Basketball-Deutschland begeisternde Abende. Die Hallen in Köln und Berlin waren voll, ab dem Viertelfinale präsentierte RTL die Partien zur besten Sendezeit im Free-TV.

Dämpfer gegen Spanien:

Das erste EM-Endspiel seit 2005 war greifbar, doch das deutsche Team verspielte gegen Spanien um Routinier Rudy Fernandez im Schlussviertel eine Zehn-Punkte-Führung. Vor den Augen von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) wurde der nächste couragierte Auftritt von Schröder und Co. nicht belohnt. Nun bleibt gegen Polen die Chance auf Bronze.

© dpa
Weitere News
Top News
Sport news
NBA: Wagner-Brüder: Auf dem Platz meistens Deutsch als Sprache
Internet news & surftipps
Internet: Ukraine, WM, Olympia: Corona fliegt aus den Google-Charts
Tv & kino
Auszeichnungen: 92 Länder im Rennen um den Auslands-Oscar: Deutschland dabei
Internet news & surftipps
Streamingdienste: Netflix-Serie «Wednesday» weiter auf Höhenflug
People news
Leute: «Großartige Komikerin» - «Cheers»-Star Kirstie Alley ist tot
Games news
Featured: God of War Ragnarök: Die besten Builds, Waffen, Rüstungen und Runen
Job & geld
Wechseln?: Das können Sie bei steigenden Energiepreisen tun
Internet news & surftipps
Leute: #wednesdaydance: Tanz aus Netflix-Serie geht im Netz viral
Empfehlungen der Redaktion
Basketball
Basketball: Schröder sieht Wagner als Nachfolger im DBB-Team
Basketball
Basketball-EM: Basketball-Bronze nur der Anfang - Nowitzki zuversichtlich
Basketball
WM-Qualifikation: Basketball-Festjahr endet mit WM-Ticket
Basketball
Basketball: DBB-Auswahl startet in Marathon-Monat: Klares Ziel Medaille
Regional bayern
WM-Qualifikation: «Leidenschaft und Herz»: Festjahr endet mit WM-Ticket
Basketball
Basketball-EM: Erst Medaille, dann Lakers: Schröder noch einmal gefordert
Basketball
Basketball-EM: DBB-Team mit Franz Wagner gegen Griechenland
Basketball
Basketball: Bronze-Party mit Sekttrinker Nowitzki: DBB-Team krönt EM