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«Natürlich zu wenig»: HSV droht erneutes Scheitern

Der Hamburger SV präsentiert sich nicht wie ein Aufstiegskandidat. Das 1:2 gegen Paderborn offenbart erneut viele Baustellen. Der Druck auf Trainer Tim Walter wächst.
HSV
Der Hamburger SV verlor gegen den SC Paderborn. © Daniel Bockwoldt/dpa

Die besorgniserregende Niederlage des Hamburger SV sorgte auch beim sonst so schlagfertigen Trainer Tim Walter für eine gewisse Ratlosigkeit. «Das ist schwierig dann auch in Worte zu fassen», sagte der 48-Jährige nach dem 1:2 (1:1) gegen den SC Paderborn. «Wenn ich so viele Fehler individueller Art in der Defensive, aber auch in der Offensive mache, dann reicht das nicht, um dann auch in der starken zweiten Liga Spiele zu gewinnen.»

Der nächste Dämpfer für den Aufstiegskandidaten in der 2. Fußball-Bundesliga markierte den vorläufigen Tiefpunkt einer alarmierenden Entwicklung. In dieser Form droht auch der sechste Anlauf zur Bundesliga-Rückkehr zu scheitern. Sollten die Hanseaten zum Hinrunden-Ende am kommenden Samstag in Nürnberg (13.00 Uhr/Sky) erneut enttäuschen und das Jahr nicht auf einem Aufstiegsplatz beenden, dürfte Walter zunehmend unter Druck geraten. Die Wagenburg, die er und Sportvorstand Jonas Boldt um die Mannschaft herum errichtet haben, bekommt langsam Risse.

Selbst daheim läuft es für den Traditionsclub nicht mehr rund. Nach zuvor sieben Siegen im heimischen Volksparkstadion verlor der HSV nun auch die Gewissheit, dass es trotz schwacher Auswärtsauftritte zu Hause schon irgendwie läuft. «Das ist schon sehr, sehr bitter», sagte Angreifer Robert Glatzel.

Zuletzt dürftige Leistungen

Nun steht dem eigentlich für die 2. Liga überqualifizierten Kader der Sturz aus der Aufstiegszone bevor. Dabei hatte der HSV noch Glück, dass Stadtrivale und Tabellenführer FC St. Pauli nur einen Punkt beim Letzten Osnabrück holte und auch die SpVgg Greuther Fürth in der Nachspielzeit einen Heimsieg gegen Magdeburg verspielte. Die Distanz auf St. Pauli und den Zweiten Holstein Kiel beträgt schon vier Punkte. Die Kieler besiegten Fortuna Düsseldorf im Topspiel 1:0.

«Natürlich ist das zu wenig für das, was wir vorhaben», meinte Torhüter Daniel Heuer Fernandes. Über die dürftigen Leistungen in den vergangenen Wochen sagte der 31-Jährige dennoch: «Ich sehe da keinen Trend.»

Allerdings liest sich die Entwicklung beim Hamburger SV sehr wohl besorgniserregend. Aus den vergangenen vier Ligaspielen holte der Club nur vier Punkte, aus den vergangenen elf Ligaspielen nur vier Siege. Selbst das knappe 2:1 gegen Abstiegskandidat Eintracht Braunschweig war mühsam erkämpft. Die beiden Niederlagen gegen die Aufsteiger aus Elversberg und Osnabrück waren bereits im September erste Alarmzeichen. Zuletzt schied der HSV zudem bei Hertha BSC aus dem DFB-Pokal aus.

Der Coach zeigte sich trotzdem in typischer Walter-Manier optimistisch, in Nürnberg drei Punkte zu holen. «Wir sind schon so oft am Boden gelegen, und wir stehen immer wieder auf.» Der nächste Ausrutscher in Nürnberg könnte aber Konsequenzen nach sich ziehen.

© dpa ⁄ Felix Schröder, dpa
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