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Kaiserslautern trennt sich von Trainer Schuster

Im vergangenen Jahr führte Dirk Schuster den 1. FC Kaiserslautern in die 2. Liga zurück. Nun kommt für den Fußball-Lehrer das vorzeitige Aus bei den Roten Teufeln.
Dirk Schuster
Muss beim FCK gehen: Dirk Schuster. © Thomas Frey/dpa

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich überraschend von Trainer Dirk Schuster getrennt. Dies teilte der seit fünf Spielen sieglose Fußball-Zweitligist mit.

Schuster hatte das Amt im Mai 2022 übernommen und die Roten Teufel kurz darauf in die 2. Bundesliga geführt. Wie der 55-Jährige wurde auch dessen Assistent Sascha Franz von seinen Aufgaben entbunden.

«Der FCK reagiert mit der Freistellung der Trainer auf die aktuelle sportliche Lage in der Pfalz. Nach einer ergebnistechnisch nicht zufriedenstellenden Rückrunde der vergangenen Saison konnte die Mannschaft im ersten Saisondrittel zwar eine positive Serie starten, insgesamt zeigen die Tendenzen aber eine nicht zufriedenstellende Entwicklung auf, sodass sich die Verantwortlichen für diesen Schritt entschieden haben», teilte der Verein mit.

Schuster: «Eine geile Zeit»

Mit einem dicken Dankeschön an die Fans und auch mit Stolz verabschiedete sich Schuster vom FCK. «Über den Betzenberg wird in Fußball-Deutschland wieder mit Respekt und Anerkennung gesprochen», schrieb der bisherige Trainer in einer Botschaft an die Anhänger des Traditionsclubs. «Darauf könnt ihr stolz sein. Und das macht auch uns stolz. Deshalb können wir sagen: Es war eine geile Zeit. Eine geile Zeit mit euch!»

«Dass gerade im zweiten Jahr auch mal schwierige Phasen kommen würden, ist relativ normal, denke ich», bilanzierte Schuster. «Unser gemeinsames Ziel war ein Mittelfeldplatz - und auf dem übergeben wir jetzt das Team.»

Wimmer heißer Nachfolge-Kandidat

Trotz der jüngsten Negativserie hatte sich das Trainerbeben in der Pfalz zumindest öffentlich nicht abgezeichnet. Heißer Kandidat auf den freigewordenen Posten ist der bei Austria Wien unter Vertrag stehende Michael Wimmer, mit dem der FCK nach Informationen des «Kicker» bereits Gespräche geführt haben soll.

Schuster war am Ende der Drittligasaison 2021/22 - unmittelbar vor der letztlich erfolgreichen Aufstiegsrelegation gegen Dynamo Dresden - als Nachfolger von Marco Antwerpen verpflichtet worden. In der vergangenen Spielzeit führte er den FCK als Aufsteiger auf Rang neun. In der laufenden Saison belegt Kaiserslautern mit 18 Punkten derzeit den elften Platz.

© dpa
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