Heidenheim an der Spitze - nächster Tiefpunkt für Nürnberg

Tim Kleindienst hat den 1. FC Heidenheim an die Spitze der 2. Fußball-Bundesliga geschossen. Der Stürmer entschied das Verfolgerduell mit Fortuna Düsseldorf mit seinem Siegtreffer zum 2:1 (1:0). Der 1. FC Nürnberg verliert nach der Niederlage bei Eintracht Braunschweig die Aufstiegsplätze aus dem Blick.

Zumindest bis Samstag übernehmen die Heidenheimer die Tabellenführung. Auch die Fortuna hätte mit einem Dreier den ersten Platz übernehmen können. Durch die Niederlage bleibt das Team von Trainer Daniel Thioune auf dem fünften Rang. In einer intensiv geführten Partie ging Heidenheim durch Adrian Beck in Führung (22.), ehe Dawid Kownacki in der 59. Minute das zwischenzeitliche 1:1 gelang. Düsseldorf machte zwar Druck. Das Tor fiel aber für den FCH durch Kleindienst (87.).

Kownacki verpasste schon nach einer Viertelstunde die frühe Führung für die Gäste. Besser lief es für Beck auf der Gegenseite. Nach einer Kopfballverlängerung von Kleindienst lenkte er den Ball über die Linie. Nach dem Seitenwechsel blieb der Mittelfeldspieler der auffälligste Heidenheimer. In der Schlussphase war die Fortuna aktiver, doch Kleindienst nutzte eine der wenigen Chancen und stellte den vierten Saisonsieg des FCH sicher.

Der «Club» verlor am Freitagabend nach dominantem Beginn gegen den zuvor sieglosen Tabellenletzten mit 2:4 (2:2). Eine zweimalige Führung durch Mittelfeldspieler Jens Castrop (10. Minute) und Stürmer Kwadwo Duah (29.) verspielte das Team von Robert Klauß. Der Trainer gerät nach nur sieben Punkten aus sieben Partien langsam in Erklärungsnot.

Die 17.173 Zuschauer im Eintracht-Stadion erlebten ein erstaunliches Spiel. Die Gastgeber rannten anfangs nur hilflos hinterher, ehe sie angeführt vom herausragenden Doppeltorschützen Fabio Kaufmann (13./61.) letztlich verdient gewannen. Anthony Ujah (44.) und Immanuel Pherai (59.) mit einem sehenswerten Distanzschuss erzielten die weiteren Eintracht-Tore. Entscheidend waren eine klare Leistungssteigerung und der Doppelschlag nach der Pause.

© dpa
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