Kahn zu Ronaldo: Natürlich haben wir das Thema diskutiert

Bayern-Boss Oliver Kahn hat noch einmal begründet, warum ein Mega-Transfer von Superstar Cristiano Ronaldo von den Münchnern nicht verfolgt worden ist.
Superstar Cristiano Ronaldo hat bei Manchester United noch einen Vertrag bis zum 30.06.2023. © Jon Super/AP/dpa

«Wir haben das Thema diskutiert - sonst würden wir unseren Job nicht gut machen. Ich persönlich fnde, dass Cristiano Ronaldo einer der größten Fußballer ist, die es jemals auf diesem Planeten gab», sagte der Vorstandschef des deutschen Fußball-Rekordmeisters der «Sport Bild».

«Aber wir kamen zu dem Schluss, dass er bei aller Wertschätzung von uns allen in der aktuellen Situation nicht zu unserer Philosophie gepasst hätte», führte der 53 Jahre alte Kahn aus.

Ronaldo, dessen Gehalt für das Gefüge bei den Münchnern schwierig gewesen wäre und der eine stattliche Ablöse gekostet hätte, ist Medienberichten zufolge zurück in Manchester. Der angeblich wechselwillige Portugiese traf am Dienstag auf dem Trainingsgelände von Manchester United in Carrington ein. Offiziell hat Man United ihn für unverkäuflich erklärt. Trotzdem wird seit Monaten über einen möglichen Wechsel des 37-Jährigen spekuliert.

Ein Thema in München bleibt Englands Stürmerstar Harry Kane (28) von Tottenham Hotspur. «Harry Kane ist ein hervorragender Stürmer, der bei Tottenham unter Vertrag steht», sagte Kahn. Kane könnte im nächsten Sommer nochmal zu einem Thema für die Bayern werden. Dann läuft sein Vertrag beim Premier-League-Club nur noch ein Jahr. Tottenham strebt eine Vertragsverlängerung mit Kane an.

Nach dem Abgang von Robert Lewandowski wollen die Münchner die kommende Saison mit einem angepassten Spielsystem ohne echte Nummer 9 bestreiten. Trainer Julian Nagelsmann plant ein variables Auftreten seiner Mannschaft um Neuzugang Sadio Mané. Der 17-jährige Mathys Tel, dessen Verpflichtung von Stade Rennes am Dienstag perfekt gemacht wurde, soll Zeit zur Entwicklung haben. Medienberichten zufolge einigten sich Verein und Talent auf eine Zusammenarbeit von mindestens fünf Jahren.

© dpa
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