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Serien gehen weiter: 1:1 zwischen Freiburg und Darmstadt

Der SC Freiburg ist gegen Aufsteiger Darmstadt drückend überlegen, schafft es aber nicht, einen Dreier einzufahren. Für beide Mannschaften geht eine Serie weiter.
SC Freiburg - Darmstadt 98
Mathias Honsak (l) markierte Darmstadts Tor in Freiburg. © Tom Weller/dpa

Die Sieglos-Serien des SC Freiburg und SV Darmstadt 98 in der Fußball-Bundesliga gehen weiter. Beim 1:1 (1:1) verpassten die Breisgauer zum vierten Mal nacheinander einen Dreier, das Team von Rückkehrer Torsten Lieberknecht wartet sogar noch eine Partie länger auf ein Erfolgserlebnis.

Der Coach hatte zuletzt aus privaten Gründen pausiert. Mit 15 Punkten steht der Sport-Club weiter im Mittelfeld. Aufsteiger Darmstadt verpasste es, sich im Tabellenkeller etwas Luft zu verschaffen.

Dabei gingen die Gäste, bei denen Alexander Brunst anstelle des verletzten Stammtorhüters Marcel Schuhen zum Einsatz kam und sein Bundesliga-Debüt feierte, durch Mathias Honsak nach 18 Minuten in Führung. Dem Europa-League-Teilnehmer Freiburg sicherte Lucas Höler (35.) zumindest einen Zähler. Der SC schaffte es nicht, aus seiner drückenden Überlegenheit Kapital zu schlagen.

Zumal die Hausherren vor 34.300 Zuschauern zum wiederholten Male in dieser Spielzeit zunächst einem Rückstand hinterherrannten. Fünf Gegentore kassierten sie bereits in der Anfangsviertelstunde. Gegen Darmstadt überstanden sie zwar diese Phase, doch kurz danach traf Honsak mit dem ersten Darmstädter Torschuss. Der Österreicher profitierte davon, dass sein Landsmann Philipp Lienhart den Ball unhaltbar für Torhüter Noah Atubolu abfälschte.

Freiburger kontrollieren das Spiel

Von dem Rückschlag sichtlich unbeeindruckt kontrollierten die Hausherren weiter das Spiel und suchten im Freiburger Dauerregen lange Zeit vergeblich eine Lücke. Michael Gregoritschs Schuss (26.) wurde auf der Linie geklärt, wenig später schlenzte Ritsu Doan (27.) den Ball knapp am Tor vorbei und auch der Abschluss von Vincenzo Grifo nach einer halben Stunde fand den Weg ins Tor nicht. Erst Höler schaffte es, den Ball gedankenschnell über die Linie zu befördern. Lienhart und der ebenfalls aufgerückte Matthias Ginter bereiteten vor.  

Auch nach dem Seitenwechsel spielte sich das Geschehen meist in der Hälfte der Hessen ab. Freiburgs Trainer Christian Streich war aber weiter nicht zufrieden. Er forderte mit ausgestreckten Armen mehr Breite im Offensivspiel seiner Mannschaft. Der SC tat sich jedoch schwer, dies umzusetzen.

Darmstadt selbst zeigte sich nur sporadisch im gegnerischen Strafraum, hatte dann aber Pech, als der Ball lediglich an den angelegten Arm von Grifo prallte (53.) und ein Strafstoß ausblieb. Zudem mussten die Gäste verletzungsbedingt wechseln. Nach einem Zusammenprall wurde Christoph Zimmermann mit einer Trage vom Feld gebracht. Für ihn kam Bartol Franjic. 

Die Schlussphase eröffnete Honsak. Der Torschütze des 1:0 wurde von Ginter aber noch entscheidend bedrängt und verzog knapp. Auf der Gegenseite scheiterten Noah Weißhaupt und Maximilian Eggestein an Brunst, der einen ordentlichen Bundesliga-Einstand feierte und Darmstadt so den Punkt festhielt.

© dpa ⁄ Maximilian Wendl, dpa
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