Der 4. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Der 4. Spieltag der Fußball-Bundesliga startet am Freitag mit der Partie SC Freiburg gegen VfL Bochum Die weiteren Begegnungen im Überblick:
Erster gegen Zweiter: Der Klassiker Bayern gegen Gladbach erfüllt am 4. Spieltag die Voraussetzungen für ein echtes Topspiel. © Sven Hoppe/dpa

RB Leipzig - VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Situation: Beide Teams warten immer noch auf den ersten Sieg. Der Pokalsieger hat mit Cheftrainer Tedesco einen noch schlechteren Saisonstart hingelegt als im Vorjahr unter US-Coach Marsch.

Personal: Tedesco kann wohl wieder auf Kapitän und Stammkeeper Gulacsi setzen, zudem trainierten Orban und Gvardiol wieder voll mit. Fehlen werden die verletzten Klostermann und Poulsen, Szoboszlai ist gesperrt. Wolfsburg-Trainer Kovac muss ohne Wimmer auskommen.

Statistik: In bislang zwölf Bundesliga-Partien gab es jeweils vier Siege sowie vier Unentschieden. In der Vorsaison verlor RB in Wolfsburg (0:1). Die bislang letzte Heimniederlage gegen den VfL kassierte Leipzig im März 2017 (0:1).

Besonderes: Schlager könnte gegen seinen Ex-Club sein Debüt im RB-Trikot feiern. «Jedes Spiel ist geeignet, um zu debütieren», sagte Tedesco. Bei der Konkurrenz ist ein Startelfdebüt unwahrscheinlich.

FC Schalke 04 - 1. FC Union Berlin (Samstag, 15.30 Uhr)

Situation: Aufsteiger Schalke wartet nach drei Spielen noch auf seinen ersten Sieg. Union ist mit sieben Punkten stark in die Saison gestartet.

Personal: Schalke kann wieder mit Mittelfeldspieler Mohr planen. Drexler ist nach seiner Rotsperre ebenfalls wieder eine Option. Bei Union sind alle Spieler fit - bis auf Baumgartl nach seiner Hodenkrebs-Erkrankung.

Statistik: Fünfmal trafen die beiden Vereine bislang in Pflichtspielen aufeinander. Die Berliner gewannen keine Partie davon.

Besonderes: Gleich drei Schalker Stürmer haben eine Union-Vergangenheit: Bülter, Polter und Terodde.

FSV Mainz 05 - Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr)

Situation: Champions-League-Starter Leverkusen ist nach drei Niederlagen mit 1:6 Toren Vorletzter. Die Mainzer sind nach zwei Siegen und einem Remis Vierter und stehen auf einem Europacupplatz.

Personal: Bei Mainz fehlt Stürmer Ingvartsen (Bänderverletzung). Bayer muss weiter auf Wirtz, Adli, Bellarabi und Lunew verzichten, kann aber wohl wieder auf Mittelfeldspieler Aránguiz zurückgreifen.

Statistik: Gegen Bayer 04 konnten die Mainzer nur eines der vorigen neun Bundesliga-Spiele gewinnen, nämlich das bislang letzte im Februar mit 3:2. Erst zum zweiten Mal nach 2018/19 hat die Werkself die ersten drei Spiele einer Saison verloren.

Besonderes: Der Österreicher Onisiwo ist in der Rangliste der Mainzer Topscorer in der Bundesliga mit seinem Treffer zum 1:0 beim FC Augsburg an Yunus Malli vorbeigezogen und nun alleiniger Rekordhalter. 25 Tore und 23 Vorlagen sind seine bisherige Bilanz. In dieser Saison traf Onisowo bislang dreimal.

TSG 1899 Hoffenheim - FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Situation: Der Tabellensechste Hoffenheim geht mit zwei Siegen und sechs Punkten aus den ersten drei Partien in das Duell mit dem Zehnten aus Augsburg. Nur in den Spielzeiten 2017/18 (7) und 2010/11 (9) waren es mehr Punkte.

Personal: Die Gastgeber müssen auf die Verletzten Hübner, Bicakcic, Pentke und Bebou verzichten. Augsburg muss die Ausfälle mehrerer Innenverteidiger kompensieren. Es fehlen Uduokhai, Oxford und Winther.

Statistik: Für Hoffenheim ist Augsburg ein Lieblingsgegner. Die TSG feierte gegen keinen Club mehr Siege. 13 der bisherigen 22 Spiele hat die TSG gegen Augsburg gewonnen. Im Kraichgau waren die Gäste nur einmal erfolgreich: am 13. Dezember 2019 mit 4:2.

Besonderes: Hoffenheims neuer Trainer Breitenreiter hatte einen guten Anfang. Unter seiner Regie gelangen drei Erfolge in den bisherigen vier Pflichtspielen - inklusive des 2:0 im DFB-Pokal in Rödinghausen.

Hertha BSC - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)

Situation: Drei Spiele, kein Sieg, nur ein Punkt. Aber bei Hertha herrschen gute Laune und Zuversicht. Gegner BVB reist mit dem Frust des jüngsten 2:3 gegen Bremen nach Berlin.

Personal: Bei Hertha wird die Innenverteidigung zur Problemzone. Neuzugang Uremovic ist gesperrt. Kapitän Plattenhardt ist dafür auf der Außenbahn wieder einsatzbereit. Bei den Borussen fehlt Malen weiterhin, der Einsatz von Dahoud ist noch fraglich.

Statistik: Die Bilanz der vergangenen sieben Partien ist aus Hertha-Sicht ernüchternd: Nur ein Sieg, dafür sechs Niederlagen.

Besonderes: BVB-Coach Terzic holte im Berliner Olympiastadion mit Dortmund 2021 den DFB-Pokal. Bei Hertha steht BVB-Schreck Marco Richter vor einer Rückkehr nach seiner Hodenkrebs-Erkrankung. Gegen den BVB erzielte er zwei Tore beim 3:2 im Dezember 2021.

FC Bayern München - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 18.30 Uhr)

Situation: Erster gegen Zweiter - der Klassiker Bayern gegen Gladbach erfüllt zum Saisonstart die Voraussetzungen für ein echtes Topspiel.

Statistik: In den vergangenen elf Jahren punktete kein anderer Verein in der Bundesliga so gut gegen die Bayern wie die Gladbacher (neun Siege, vier Unentschieden, neun Niederlagen)

Personal: Musiala und Davies sind bei Bayern zurück. Trainer Nagelsmann hat «die Qual der Wahl». Wie plant Gladbachs Coach Farke mit Kapitän Stindl nach überstandener Verletzung? Verteidiger Bensebaini war erkrankt.

Besonderes: Die Bayern haben keins der letzten 17 Ligaspiele verloren, in denen der Tabellenerste auf den Zweiten traf (13 Siege, vier Unentschieden)

1. FC Köln - VfB Stuttgart (Sonntag, 15.30 Uhr)

Situation: Köln ist in der Liga ungeschlagen, der Start ist mit fünf Punkten gelungen. Am Donnerstag zog der FC zudem in die Gruppenphase der Conference League ein. Der VfB wartet noch auf den ersten Sieg, hat aber auch erst einmal verloren.

Personal: Beim FC dürfte Trainer Baumgart nach der Belastung etwas rotieren. Der im Europacup geschonte Kapitän Hector kehrt zurück, im Sturm dürfte Dietz eine Pause bekommen. Beim VfB fallen Offensivmann Tiago Tomás sowie die Mittelfeldspieler Nartey und Millot aus.

Statistik: Insgesamt ist die Bilanz recht ausgeglichen. Doch bis zur Vorsaison verlor der VfB elfmal in Folge nicht in Köln, ehe ein 0:1 im Dezember die Serie stoppte.

Besonderes: Stuttgarts Vorstandschef Alexander Wehrle kehrt erstmals seit seinem Wechsel im März für ein Spiel nach Köln zurück. Beim FC war er von 2013 bis 2022 Geschäftsführer.

Werder Bremen - Eintracht Frankfurt (Sonntag, 17.30 Uhr)

Situation: Werder blickt auf einen ordentlichen Saisonstart mit zwei Unentschieden und einem Sieg zurück. Mit dem Rückenwind des spektakulären 3:2 bei Borussia Dortmund empfangen sie die Gäste aus Hessen. Die Eintracht ist mit zwei Remis und einer Niederlage durchwachsen in die Saison gestartet.

Personal: Werder muss in der Begegnung weiterhin auf Dinkci (muskuläre Probleme) und Mbom (Achillessehnenriss) verzichten. Bei der Eintracht fehlen unter anderen Buta (Knie-OP), Hrustic (Trainingsrückstand) und Toure (Oberschenkelverletzung).

Statistik: Eintracht Frankfurt wartet saisonübergreifend seit elf Bundesliga-Spielen auf einen Sieg.

Besonderes: Die Bremer könnten mit drei Punkten ihren ersten Heimsieg der Saison einfahren und an ihren bislang letzten Bundesliga-Heimsieg anknüpfen, denn der gelang ihnen bei einem 2:1 gegen Frankfurt Ende Februar 2021 wenige Monate vor dem Abstieg in die 2. Liga.

© dpa
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