Der 30. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

14.04.2022 Durch Karfreitag startet der 30. Spieltag der Fußball-Bundesliga am Samstag. Im Fokus am Sonntag in der ersten Partie das Auftreten von Bayern München bei Arminia Bielefeld. Die Begegnungen im Überblick.

Das Auftreten von Bayern München bei Arminia Bielefeld steht am 30. Spieltag im Fokus. © Angelika Warmuth/dpa

SC Freiburg - VfL Bochum (Samstag, 15.30 Uhr)

Situation: Freiburg hat als Tabellenfünfter weiter gute Chancen auf eine Europapokal-Teilnahme. Bochum könnte mit einem Sieg und bei passenden Ergebnissen der Konkurrenz schon den Ligaverbleib feiern.

Statistik: Die Freiburger verloren nur eines ihrer acht vergangenen Heim-Pflichtspiele gegen Bochum (1:3 im August 2015). In der Bundesliga sind sie gegen den VfL seit Oktober 1996 zuhause ungeschlagen.

Personal: Bei den Badenern fehlen weiter die verletzten Schade und Keitel. Bochum kann aus dem Vollen schöpfen. Vielleicht könnte Zoller nach Comeback in der Vorwoche in die Startelf rücken.

Besonderes: Der SC könnte diese Saison erstmals die Champions League und kommende Woche auch erstmals das DFB-Pokalfinale erreichen. Auch mit Blick darauf forderte Trainer Streich am Donnerstag mehrfach die Unterstützung der Fans: «Wir brauchen ein Stadion, das kocht.»

Borussia Dortmund - VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Situation: Dortmund kann die Qualifikation für die Champions League eine Woche vor dem Spiel bei den Bayern perfekt machen. Wolfsburg besiegte zuletzt Bielefeld und dürfte mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben.

Statistik: Es ist das 50. Bundesliga-Duell der beiden Teams. Von den bisherigen 49 gewann Dortmund 30, Wolfsburg neun und zehn Partien endeten unentschieden.

Personal: Beim BVB fallen unter anderen Hummels, Reyna, Dahoud und Malen aus. Bei Wolfsburg fehlen Waldschmidt, William, Paulo Otavio und van de Ven.

Besonderes: Nach dem Sieg im Finale des DFB-Pokals 2015 gewann Wolfsburg keines der 13 Bundesliga-Spiele gegen den BVB. Zwölfmal verlor der VfL.

1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr)

Situation: Die Mainzer haben als Tabellenzehnter quasi nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun. Der Traum von Europa ist nach einem Punkt aus drei Spielen aber in weite Ferne gerückt. Dagegen stecken die Stuttgarter tief im Abstiegskampf.

Statistik: Auswärts ist der VfB seit sieben Spielen sieglos und gewann überhaupt erst ein Auswärtsspiel in dieser Saison. Zu Hause gewannen die Rheinhessen in der Rückrunde vier von fünf Partien.

Personal: Den Mainzern fehlt der verletzte Hack. Nicht dabei sind auch der ebenfalls verletzte Lee und Aarón (gelbgesperrt). Beim VfB fällt neben dem gelbgesperrten Karazor der coronapositive Kapitän Endo aus.

Besonderes: Nur der FC Bayern (20,3) und Bayer Leverkusen (16,6) gaben in der Bundesliga-Rückrunde mehr Schüsse pro Spiel ab als Mainz (14,5) und Stuttgart (14,4).

FC Augsburg - Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr)

Situation: Für beide Teams geht es um wichtige Punkte im Tabellenkeller. Augsburg könnte mit einem Sieg den Klassenerhalt so gut wie fix machen. Hertha will die Abstiegsränge verlassen.

Statistik: Gegen kein anderes aktuelles Bundesliga-Team weisen die Berliner eine bessere Bilanz auf. Gegen den FCA verlor der Hauptstadtclub in 19 Bundesligaspielen nur dreimal.

Personal: Der Einsatz von Augsburgs Niederlechner ist fraglich. Stürmer Jovetic wird den Berlinern in Augsburg mit einem Muskelfaserriss fehlen. Innenverteidiger Stark könnte nach seiner Knöchelblessur wieder eine Option sein.

Besonderes: Herthas Richter kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Der Offensivspieler absolvierte von 2017 bis 2021 insgesamt 97 Bundesliga-Spiele für den FC Augsburg.

Borussia Mönchengladbach - 1. FC Köln (Samstag, 18.30 Uhr)

Situation: Die Gladbacher haben sich mit einer kleinen Serie von vier Spielen ohne Niederlage nacheinander aus dem akuten Abstiegskampf befreit, Köln hat nach dem spektakulären Sieg gegen Mainz einen internationalen Startplatz im Blick.

Statistik: 111. Pflichtspiel-Derby und 94. Bundesliga-Duell - die Gesamtbilanz spricht mit 51 zu 26 Siegen in der Liga klar für Gladbach. Aber zuletzt gewannen die Kölner zweimal - im Hinspiel gar mit 4:1.

Personal: Beim FC kehren einige Spieler wie Schmitz, Hübers und Özcan sowie Ljubicic oder Thielmann wohl in die Startelf zurück, Schindler fehlt weiter. Gladbach muss auf Friedrich und Thuram verzichten.

Besonderes: Erstmals seit fast fünf Jahren findet ein Derby zwischen Gladbach und Köln wieder vor vollen Rängen im Borussia-Park statt. Die beiden letzten Spiele mussten ohne Zuschauer ausgetragen werden.

Arminia Bielefeld - FC Bayern München (Sonntag, 15.30 Uhr)

Situation: Die Bayern wollen nach dem Aus in der Champions League und vor dem Spiel gegen den BVB keine weitere Schwäche zeigen. Die Arminia braucht im Abstiegskampf jeden Punkt.

Statistik: Von 39 Pflichtspielen der beiden Vereine gegeneinander gewannen die Bayern 29. Fünf Partien gewann Bielefeld, fünf endeten remis.

Personal: Bielefeld muss auf Klos und Brunner verzichten. Bei den Bayern fehlt Süle nach Krankheit wohl weiter. Hernandez hatte im Villarreal-Spiel Probleme.

Besonderes: Der letzte Sieg der Arminia gegen die Bayern war im September 2006. Bayerns heutiger Vorstandsboss Kahn stand damals bei den Münchnern im Tor. Trainer Nagelsmann war 19 Jahre alt.

1. FC Union Berlin - Eintracht Frankfurt (Sonntag, 17.30 Uhr)

Situation: Ein Spiel um die internationalen Ränge - mit klarem Vorteil für Union. Die Eisernen haben 44 Punkte und damit fünf mehr als Frankfurt. Heißt auch: Gewinnt Union, werden die Köpenicker für Eintracht kaum mehr einholbar sein.

Statistik: Heimstarke Gastgeber gegen auswärtsstarke Gäste. Nur zwei der vergangenen 30 Spiele verlor Union im Stadion An der Alten Försterei. Die Frankfurter holten indes in dieser Saison auswärts fünf Punkte mehr als daheim.

Personal: Ob Torwart Luthe bei Union wieder eine Option sein könnte, ist offen. Dasselbe gilt für Angreifer Ujah. Bei Frankfurt dürfte Tuta nach Gelb-Sperre in der Europa League gegen den FC Barcelona wieder dabei sein.

Besonderes: Für Frankfurt wird es ein stimmungsvolles Stressprogramm. Am Donnerstagabend noch im Camp Nou von Barcelona, am Sonntag in der Alten Försterei in Berlin.

TSG 1899 Hoffenheim - SpVgg Greuther Fürth (Sonntag, 17.30 Uhr)

Situation: Hoffenheim steht nach zuletzt drei Niederlagen in Serie unter Druck, der Europa-League-Platz ist in Gefahr.

Statistik: Fürth ist seit sieben Spielen sieglos. Das Hinspiel gewann die TSG mit 6:3 - es war das bisher torreichste Spiel dieser Bundesliga-Saison.

Personal: Die zuletzt gesperrten Raum, Vogt und Akpoguma sind bei der TSG zurück. Hübner und Grillitsch fehlen wohl weiter verletzt. Fraglich ist der Einsatz von Kramaric nach Lebensmittelvergiftung. Bei Fürth sind die Einsätze von Christiansen und Dudziak unsicher.

Besonderes: Nationalspieler David Raum spielt gegen seinen Ex-Club, der an diesem Wochenende schon absteigen kann.

Bayer 04 Leverkusen - RB Leipzig (Sonntag, 19.30 Uhr)

Situation: Leverkusen ist Dritter, Leipzig Vierter. Beide Teams trennt nur noch ein Punkt. Leipzig könnte also mit einem Sieg an Bayer vorbeiziehen.

Statistik: In fünf Heimspielen hat Bayer noch nie gegen RB Leipzig gewonnen. Drei Unentschieden stehen zwei Niederlagen gegenüber. Zudem hat Bayer gegen keinen anderen aktuellen Bundesliga-Rivalen eine so geringe Siegquote: Zwei Erfolge in elf Spielen (18 Prozent).

Personal: Bei RB fehlte zuletzt nur Haidara. Bei Leverkusen fehlt neben den bis Saisonende ausfallenden Wirtz, Adli, Frimpong und Fosu-Mensah nun auch Bellarabi, der Einsatz von Tah ist fraglich.

Besonderes: Leipzigs Nkunku ist gemeinsam mit seinem französischen Landsmann Mbappé von Paris Saint Germain mit 17 Scorer-Punkten (10 Tore, sieben Vorlagen) derzeit der erfolgreichste Spieler der fünf größten europäischen Ligen in diesem Kalenderjahr.

© dpa

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