Köln hofft auf Verlegung der Partie gegen Hoffenheim

Nach der Verlegung der Partie beim 1. FC Slovacko wird die Zeit für den 1. FC Köln bis zum Bundesligaspiel gegen Hoffenheim knapp. Die Kölner bemühen sich um eine Verlegung der Partie am Sonntag.
Kölns Spieler stehen im Nebel. © Glück Dalibor/CTK/dpa

Nach der durch Nebel verursachten Verschiebung des Conference-League-Spiels beim FC Slovacko auf den heutigen Freitag (13.00 Uhr/RTL+) bemüht sich der 1. FC Köln um eine Verlegung des Bundesligaspiels gegen die TSG Hoffenheim.

Die Rheinländer stehen nach eigener Aussage deshalb mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) «im Austausch». Wie die Kölner weiter mitteilten, werde sich Geschäftsführer Christian Keller nach dem Spiel am Freitag dazu weiter äußern. Die Partie gegen Hoffenheim ist bislang für Sonntag (19.30 Uhr/DAZN) angesetzt.

Nach den Regeln der DFL-Spielordnung ist eine kurzfristige Verschiebung des Bundesligaspiels grundsätzlich möglich: In Paragraf 2 heißt es unter Spielansetzungen zu zeitlichen und  örtlichen Änderungen:  «Der DFL e.V. kann aus übergeordneten oder zwingenden organisatorischen und/oder sicherheitstechnischen Gründen eine kurzfristige Terminänderung vornehmen.»

Schon am Donnerstagabend nach dem Abbruch des Spiels hatte sich FC-Coach Steffen Baumgart für eine längere Regenerationszeit seines Teams vor der nächsten Aufgabe in der Bundesliga stark gemacht. «Ich fände es gut, wenn die Partie gegen Hoffenheim verlegt werden würde. Wenn die Möglichkeit besteht, würden wir es gerne machen. Wir werden schauen, was geht. Das sollten wir angehen», sagte Baumgart.

Das Spiel der Kölner gegen Slovacko war am Donnerstag wegen dichten Nebels bereits in der siebten Minute abgebrochen worden und wird am Freitag beim Stand von 0:0 fortgesetzt. Florian Kainz äußerte Verständnis für diese Entscheidung: «Es war auf jeden Fall sinnvoll, dass diese Partie nicht weitergespielt wurde.» Der Mittelfeldspieler ist guter Dinge, dass die Mannschaft die ungewohnte Geduldsprobe meistert: «Jetzt müssen wir schauen, dass wir morgen direkt bei Wiederanpfiff da sind. Bei einem 13.00-Uhr-Spiel wird alles anders vom Ablauf. Ich bin mir sicher, dass wir das trotzdem gut schaffen werden.»

Die Ausgangslage für den Bundesliga-Zehnten ist knifflig. Nach dem 2:1 am Donnerstag über Partizan Belgrad (8 Zähler) übernahm Nizza (8) die Tabellenführung. Die Kölner und die Tschechen rangieren mit jeweils drei Punkten Rückstand dahinter. Zum Gruppenshowdown am 3. November trifft der FC daheim auf Nizza. Die Gruppensieger qualifizieren sich direkt für das Achtelfinale. Die acht Zweiten ziehen in eine vorgelagerte K.o.-Runde gegen die acht Europa-League-Absteiger ein. 

© dpa
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