DFL-Zukunftsdebatte: Mehr Bundesliga im Free-TV möglich

04.05.2022 Die Deutsche Fußball Liga diskutiert einem Medienbericht zufolge über mehr Erstliga-Spiele im frei empfangbaren Fernsehen und neues Kapital durch einen neuen Investor.

Die DFL hat eine Arbeitsgruppe zum Thema «mehr Erstliga-Spiele im frei empfangbaren Fernsehen» einberufen. © Frank Rumpenhorst/dpa

Wie die «Sport-Bild» berichtete, wurde von der DFL eine fünfköpfige Arbeitsgruppe gegründet, die sich strategische Gedanken zur Zukunft des deutschen Profifußballs machen soll.

Ziel ist, die Wettbewerbsfähigkeit der Bundesliga in Zukunft zu gewährleisten. Ob nach dem Neuverkauf der nationalen Fernsehrechte von der Saison 2025/26 an live wieder mehr frei empfangbare Bundesligaspiele zu sehen sein werden und weniger im Pay-TV, könnte in der Debatte über die Zukunft eine Rolle spielen. Derzeit werden Erstliga-Spiele überwiegend bei Sky und DAZN im Pay-TV gezeigt, dazu hatte Sat.1 diese Saison die Rechte am Eröffnungsspiel, dem Rückrundenauftakt, einem Duell des 17. Spieltags, der Relegation und des Supercups.

«Als Bundesliga und 2. Bundesliga haben wir aktuell mit einer ganzen Reihe an Herausforderungen zu kämpfen», hieß es in einer DFL- Stellungnahme. Deshalb sei es wichtig, den deutschen Profifußball jetzt aus einer Position der Stärke heraus, entlang seiner Werte und Traditionen, weiterzuentwickeln und zukunftssicher zu machen.

«Dafür haben wir einen mehrstufigen Prozess gestartet, der noch ganz am Anfang steht», hieß es. «In diesem werden Zukunftsszenarien für die Liga ausgearbeitet.» Die Ergebnisse sollen zuerst intern mit den Clubs besprochen werden. «Es geht uns darum zu schauen, welche Wege es gäbe, welche gangbar sein könnten und welche nicht. Denn nicht alles, was machbar ist, können und wollen wir umsetzen», hieß es in dem DFL-Statement weiter.

Darüber soll sich die Arbeitsgruppe mit DFL-Geschäftsführerin Donata Hopfen sowie den Vereinsvertretern Jan-Christian Dreesen (Bayern München), Axel Hellmann (Eintracht Frankfurt), Oliver Leki (SC Freiburg) und Rüdiger Fritsch (Darmstadt 98) Gedanken machen.

© dpa

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