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Darmstadt stürzt Augsburgs Trainer Maaßen in Job-Not

Der FC Augsburg kassiert gegen Aufsteiger Darmstadt die erste Heimniederlage. Das Aufbäumen nach dem 0:2 führte nicht mehr zur Wende. Was passiert nun?
FC Augsburg - Darmstadt 98
Tim Skarke brachte den SV Darmstadt 98 in Führung beim FC Augsburg. © Daniel Löb/dpa

Ein Traumtor von Tim Skarke und ein Darmstädter Elfmeter haben Trainer Enrico Maaßen beim FC Augsburg in Not gebracht.

Nach dem 1:2 (0:0) gegen den unter dem Strich besseren Bundesliga-Aufsteiger muss abgewartet werden, wie die FCA-Entscheider auf die Minus-Leistung bei der ersten Heimniederlage der Saison in der Länderspielpause reagieren. Geschäftsführer Michael Ströll hatte im Stadionkurier im Vorwort zum Spiel von einer «Pflicht» geschrieben, «einen Sieg zu landen».

Davon war Maaßens Team vor 29.200 Zuschauern spätestens nach 70 Minuten ganz weit entfernt. Darmstadts Angreifer Luca Pfeiffer schoss den Ball an die Latte. Skarke reagierte hellwach und hämmerte in der 52. Minute den Nachschuss aus spitzem Winkel unter die Latte. Tobias Kempe erhöhte 18 Minuten später vom Elfmeterpunkt nach einem Foul des eingewechselten Arne Maier an Fabian Nürnberger zum 2:0 für die Gäste.

Der FCA resignierte nicht, kämpfte und rannte an. Aber zu mehr als dem Anschlusstor von Kapitän Ermedin Demirovic (86.) langte es trotz acht Minuten Nachspielzeit nicht. Darmstadt feierte den zweiten Sieg nacheinander und zog mit sieben Punkten am FCA (5) vorbei.

In Rückstand liegend hatte Augsburg vor dem 1:2 noch einige Torchancen vergeben. Demirovic lupfte den Ball über das Tor (64.). Der eingewechselte Max Pedersen traf den Pfosten (77.).

Die vom 4:2-Erfolg gegen Bremen beflügelten Darmstädter waren spielerisch das bessere von zwei fußballerisch limitierten Teams. Was dem Aufsteiger in der von Leerlaufphasen geprägten ersten Hälfte noch fehlte, war die Effektivität bei den wenigen, aber dafür guten Chancen. Die größte vergab Marvin Mehlem, der in der Nachspielzeit nach einem groben Patzer von Finn Dahmen völlig frei vor dem Tor den Augsburger Schlussmann anschoss. Der agile Tim Skarke, Tobias Kempe und Matthias Bader hatten weitere gute Abschlussmöglichkeiten für die Gäste. Aber sie trafen ebenfalls nicht.

Und Augsburg? Maaßen hatte mit Dreierkette und acht eher defensiven Kräften in der Startelf kein mutiges Aufstellungssignal gesetzt. Flüssige Kombinationen kamen kaum zustande, Strafraumaktionen waren Mangelware. Allerdings gab es früh eine Großchance. Der für den beim Aufwärmen verletzten Kevin Mbabu ins Team gerückte Robert Gumny flankte vom rechte Flügel präzise auf Außenverteidiger-Kollege Iago. Aber der Brasilianer köpfte unbedrängt weit am Tor vorbei (8.).

Auch nach dem Rückstand im zweiten Durchgang zeigte Maaßens Mannschaft Moral. Die Umstellung auf eine Viererkette in der Abwehr wirkte sich positiv auf das Offensivspiel aus. Das Aufbäumen führte aber nur noch zum Anschlusstor. Die Darmstädte verteidigten bis zum Schlusspfiff erfolgreich mit Einsatz und auch Glück. «Auswärtssieg», skandierten die mitgereisten Fans.

© dpa ⁄ Klaus Bergmann, dpa
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