Rejek wird neuer Geschäftsführer beim 1. FC Köln

Markus Rejek nimmt seine Arbeit als dritter Geschäftsführer beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln einen Monat früher als gedacht auf. Der bisherige Geschäftsführer bei Absteiger Arminia Bielefeld wird ab dem 1. November statt wie geplant ab 1. Dezember an der Seite von Christian Keller und Philipp Türoff arbeiten.
Wird neuer dritter Geschäftsführer beim 1. FC Köln: Markus Rejek. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Das teilte der Club am Montag einen Tag vor der Mitgliederversammlung mit, bei der sich der Vorstand mit Präsident Werner Wolf sowie seinen Stellvertretern Eckhard Sauren und Carsten Wettich zur Wiederwahl stellt. «Wir freuen uns, dass er schon am 1. November unsere Geschäftsführung komplettieren wird», sagte Wolf.

Vor der Mitgliederversammlung kündigte der Vorstand zudem an, zivilrechtlich gegen die Randalierer vom Conference-League-Spiel bei OGC Nizza vorgehen zu wollen. Derzeit werde von der Polizei umfangreiches Datenmaterial ausgewertet, sagte Wolf im Interview der «Kölnischen Rundschau». «Wir werden hierzu mit der Polizei im Austausch bleiben. Sobald wir diese Informationen haben, werden wir auf der zivilrechtlichen Ebene, die wir selbst beeinflussen können, konsequent mit Stadionverboten für Köln reagieren und Dauerkarten sowie Clubmitgliedschaften entziehen, wenn es sich um Mitglieder handelt», kündigte der Präsident an. Für bundesweite Stadionverbote sei der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zuständig.

Zugleich übte der Vorstand Kritik an den Sicherheitsmaßnahmen in Nizza. «Wir haben damit gerechnet, dass die Polizei auch am und im Stadion ist. Wäre es so gewesen, wäre es nicht zu diesen Ausschreitungen gekommen», sagte Vizepräsident Wettich. Und Wolf ergänzte: «Ich erwarte von einer Stadt, die mit 2,6 Millionen Besuchern pro Jahr zu den meist besuchten Europas gehört, dass sie mit so etwas umgehen kann und zum Beispiel über ein Sicherheits- und Müllkonzept verfügt. Die Organisation hat an vielen Stellen nicht funktioniert.»

Bei Auseinandersetzungen vor Anpfiff des Spiels waren insgesamt 32 Menschen verletzt worden, darunter zwei Polizisten und ein Ordner.

© dpa
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