Leverkusen-Kapitän Hradecky: Traum von Titel ist realistisch

25.05.2022 Kapitän Lukas Hradecky will mit Bayer Leverkusen in naher Zukunft unbedingt einen Titel holen.

Leverkusens Torwart Lukas Hradecky träumt von einem Titel. © David Inderlied/dpa

«Auch in der nächsten Saison gilt: Wir müssen uns weiter verbessern. Und wenn man im Vorjahr Dritter war, wird das schwer ohne einen Titel», sagte der Torhüter im Interview der Deutschen Presse-Agentur: «Das Hauptziel ist immer, unter die ersten Vier zu kommen. Das haben wir erreicht. Aber irgendwann muss auch der letzte Schritt kommen, dass man mal einen Titel holt. Qualität haben wir. Und mental und beim Mannschaftsgeist haben wir uns sehr gut entwickelt in dieser Saison. Wenn es so weitergeht, ist es für mich realistisch, von einem Titel zu träumen.»

Dabei denkt der Finne aber eher an die Pokal-Wettbewerbe als an die deutsche Meisterschaft. «In der Meisterschaft sind wir sicher Außenseiter, wie alle anderen auch. Pokal oder vielleicht auch die Europa League sind sicher mehr für uns gemacht», sagte er: «Ich sehe leider auch nicht, dass Bayern schwächelt.» In der Hinsicht mache ihm auch die aktuelle Unruhe in München wenig Hoffnung. «Die Hoffnung gibt man nie auf», sagte der 32-Jährige: «Aber man kennt doch die Bayern. Die fangen die neue Saison wieder mit 3:0 und 4:0 an und dann läuft es wieder. Ich will da auch keine Kampfansagen formulieren. Wir müssen einfach mal Taten sprechen lassen.»

Sprich: Den ersten Titel seit dem Pokalsieg 1993 holen. «Klar ist: Wir haben in der letzten Saison 64 Punkte geholt. So viele habe ich noch nie mit irgendeiner Mannschaft in irgendeiner Liga geholt», sagte Hradecky: «Aber um Meister zu werden, braucht man um die 80. Das ist schon nochmal eine andere Hausnummer.»

Seinen 2023 auslaufenden Vertrag wird Hradecky wahrscheinlich bald verlängern. «Die Gespräche laufen gut. Es fehlen nur noch Kleinigkeiten. Ich hoffe, dass bald alles klar ist», verriet er: «Ich fühle mich in diesem Verein sehr wohl. Die Wertschätzung, hier Kapitän sein zu dürfen, hat mich nochmal sehr geprägt. Das war eine riesige Wertschätzung für mich.»

© dpa

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