Leipzig-Chef Mintzlaff: Neuer Sportdirektor kommt zeitnah

DFB-Pokalsieger RB Leipzig will «zeitnah» einen neuen Sportdirektor präsentieren. «Es kommt einer, weil wir den auch brauchen. Zu RB Leipzig gehört ein starker sportlicher Mann, ein Aushängeschild», sagte RB-Chef Oliver Mintzlaff im TV-Sender Sky.
Oliver Mintzlaff ist der Geschäftsführer von RB Leipzig. © Tom Weller/dpa

«Wir wollen den richtigen, und den werden wir auch bald präsentieren», meinte Mintzlaff. Der 46-jährige Fußball-Funktionär wollte auf Nachfrage auch eine Verpflichtung von Max Eberl, dem früheren Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, nicht ausschließen. «Wir schließen heute gar nichts aus. Wir werden zeitnah, das kann ich in dem Fall sagen, die Lösung präsentieren.»

Eberl hatte sein Amt als Gladbach-Sportdirektor aus gesundheitlichen Gründen im Januar freiwillig abgetreten. Sein Vertrag bei den Borussen wurde aber nicht aufgelöst, er ruht. Seitdem hat sich der 48-Jährige aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

Die Sachsen sind nach der Trennung von Markus Krösche seit über einem Jahr auf der Suche nach einem Sportdirektor. Mintzlaff hatte immer wieder eine 1A-Lösung angekündigt, die Präsentation aber verschoben.

Laimer bleibt wohl in Leipzig

Der vom FC Bayern München umworbene Österreicher Konrad Laimer bleibt wohl erst einmal in Leipzig. «Ein Basta gibt es von mir nicht. Das gibt es erst, wenn alles entschieden ist. Aber die Tendenz ist, dass er bleibt», sagte RB-Chef Mintzlaff. «Es ist ja nicht so, dass es für Konnie eine unerträgliche Situation ist. Ich denke, dass er sich auch sehr auf Timo Werner gefreut hat, weil die beiden gut miteinander klarkommen. Aber ausschließen kann man im Fußball gar nichts.»

Die Leipziger hatten in dieser Woche Nationalspieler Timo Werner vom FC Chelsea verpflichtet. Auf die Personalie Laimer angesprochen, hatte sich Werner bei seiner Vorstellungspressekonferenz in Leipzig ein Lachen nicht verkneifen können. «Stand gestern habe ich ihn gesehen, heute habe ich ihn auch gesehen», sagte der 26-Jährige am Mittwoch. «Also er ist noch da.» Laimers Vertrag beim DFB-Pokalsieger läuft noch bis 2023. Im Heimspiel gegen Köln fehlte er wegen einer Sprunggelenksverletzung.

© dpa
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