Hertha bangt vor Relegation um Torwart Lotka - Stark zurück

16.05.2022 Hertha BSC hat die Vorbereitung auf die Relegationspartien gegen den HSV fortgesetzt. In der Abwehr hat Felix Magath wieder zwei Optionen mehr. Aber: Torwart Marcel Lotka fehlt weiterhin.

Herthas Torwart Marcel Lotka prallt in der Partie beim BVB bei einer Rettungstat gegen den Pfosten und landet im Tornetz. © David Inderlied/dpa

Dieser Ausfall würde Hertha BSC schmerzen. Torwart Marcel Lotka hat auch am Montag nicht am Training des Berliner Fußball-Bundesligisten teilnehmen können.

Ob der 20 Jahre alte Pole nach seinem Nasenbeinbruch bis zum Hinspiel in der Relegation gegen den Hamburger SV am Donnerstag (20.30 Uhr/Sky/Sat.1) fit wird, ist weiter fraglich.

Zudem plagt Lotka, der durch couragierte Auftritte den weiter verletzten Stammtorwart Alexander Schwolow in der Hierarchie der Schlussmänner verdrängt hat, auch noch eine leichte Gehirnerschütterung. Er hatte sich die Blessuren am Samstag beim 1:2 gegen Borussia Dortmund zugezogen, als er bei einer Rettungstat heftig gegen den Pfosten geprallt war.

Sollte Lotka gegen den HSV nicht spielen können, müsste Trainer Felix Magath wohl auf Oliver Christensen setzen. Der Neuzugang aus Dänemark hat noch kein Pflichtspiel für die Hertha bestritten. Weitere Optionen sind der seit mehr als einem Jahr nicht mehr eingesetzte Routinier Rune Jarstein und U-23-Schlussmann Nils Körber. Schwolow trainierte am Montag immerhin wieder individuell.

Hertha fährt ins Trainingslager nach Kienbaum

Neben Lotka fehlten am Montag weiterhin die angeschlagenen Davie Selke und Marton Dardai. Kevin-Prince Boateng war wegen privater Angelegenheiten erneut freigestellt. Niklas Stark und Linus Gechter kehrten hingegen nach Erkältungen als Alternativen für die Abwehr zurück. Am Dienstag fahren die Berliner in ein Kurztrainingslager ins Olympia-Zentrum in Kienbaum östlich von Berlin.

Der Kartenvorverkauf für das Heimspiel geriet am Montag kurzzeitig aus technischen Gründen ins Stocken. Die Homepage der Berliner brach zusammen, als der offene Verkauf begann. Am Wochenende hatte es schon Verwirrung um das Vorkaufsrecht für Dauerkarteninhaber und gegeben. Fans kritisierten das gesamte Prozedere in den Sozialen Netzwerken.

«Ich werde dazu auf der Mitgliederversammlung Auskunft geben. Schon mal auf diesem Weg: Das haben wir nicht gut gelöst und ich entschuldige mich dafür bei allen Betroffenen», schrieb Hertha-Geschäftsführer Ingo Schiller bei Twitter. Dem Vernehmen nach sind bereits bis zu 50.000 der gut 76.000 verfügbaren Karten für das Spiel am Donnerstag verkauft.

© dpa

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