Boateng bleibt bei Hertha - Trainer Schwarz: «Gute Basis»

20.06.2022 Kevin-Prince Boateng wird seine Karriere bei Hertha BSC fortsetzen. Wie Geschäftsführer Fredi Bobic und Trainer Sandro Schwarz bestätigten, ist die Vertragsverlängerung mit dem 35-Jährigen nur noch eine Formsache.

Spielt wohl weiterhin im Hertha-Trikot: Kevin-Prince Boateng. © Tom Weller/dpa/Archivbild

«Kevin-Prince Boateng und Sandro Schwarz haben ein gutes Gespräch geführt. Es sind gefühlt nur ein paar Kleinigkeiten im Vertrag. Es sollte in den nächsten Tagen Vollzug sein», sagte Bobic bei der Präsentation von Schwarz als neuem Chefcoach des Berliner Fußball-Bundesligisten.

Schwarz berichtete, dass er vor einigen Tagen schon nach Berlin gereist sei, um «persönlich und nicht am Telefon» mit Boateng zu sprechen. «Wir haben offen und klar gesprochen. Es gibt von beiden Seiten eine gute Basis, um weiterzuarbeiten», sagte Schwarz. Wie er konkret mit Boateng plane, sagte Schwarz nicht.

Boateng hatte in der Vorsaison wegen diverser Blessuren und Fitnessproblemen nur sporadisch spielen können. Im Relegationsrückspiel gegen den Hamburger SV (2:0) übernahm er aber viel Verantwortung. Schwarz' Vorgänger Felix Magath hatte ihn als einzigen Führungsspieler im Hertha-Kader bezeichnet.

Weitere Personalien geplant

Bobic kündigte an, dass es bis zum Saisonstart Anfang August und auch danach noch viele personelle Veränderungen bei den Berlinern geben werde. Insgesamt müsse die Hertha im Transferfenster bis zum 1. September «mehr einnehmen als ausgeben», sagte Bobic. Diverse Leihspieler wie die Stürmer Krzysztof Piatek und Dodi Lukebakio gelten als Verkaufsoptionen, um Geld für Einkäufe zu generieren.

Eduard Löwen war beim Auftakt am Montag nicht anwesend, da er in Verhandlungen mit einem anderen Verein sei. Santiago Ascacibar wird am Samstag in Berlin erwartet, kann die Hertha aber bei einem entsprechenden Angebot auch verlassen. Auf der Torhüterposition plane man nach der Ausleihe von Alexander Schwolow an den FC Schalke 04 mit dessen Ersatzmann Oliver Christensen als Nummer eins, sagte Bobic.

© dpa

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