Finanzhilfen für Studenten und Uni-Personal aus der Ukraine

Studierende und wissenschaftliche Beschäftigte an den Thüringer Hochschulen aus der Ukraine werden finanziell unterstützt. Die Hilfe greife ab sofort sowohl für ukrainische Flüchtlinge, die ein Studium an einer Thüringer Hochschule aufnehmen wollen, als auch für bereits immatrikulierte Ukrainerinnen und Ukrainer oder bereits angestelltes wissenschaftliches Personal, das derzeit nicht zurück in die Ukraine könne, sagte Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) am Donnerstag in Erfurt.
Studierende nehmen im Hörsaal an einer Vorlesung teil. © Daniel Josling/dpa/Symbolbild

Das Wissenschaftsministerium geht nach eigenen Angaben von einem Finanzbedarf von zunächst rund 1,5 Millionen Euro für das laufende Jahr aus. Dieser solle, bis entsprechende Bundesmittel zur Verfügung stünden, aus Landesmitteln vorfinanziert werden.

In Thüringen sind im Sommersemester 2022 insgesamt 207 Studierende aus der Ukraine immatrikuliert, hinzu kommt eine mindestens zweistellige Zahl an wissenschaftlichen Angestellten aus dem osteuropäischen Land. «Für all diese Menschen ist in dieser furchtbaren Ausnahmesituation jetzt schnelle Hilfe unerlässlich», sagte der Minister.

Studierende, deren Finanzierung aus der Ukraine wegen des Krieges unterbrochen ist und denen deshalb der Abbruch ihres Studiums droht, können je nach Bedürftigkeit ein monatliches Stipendium in Höhe von bis zu 600 Euro bis Ende 2022 erhalten. Für die Fortsetzung von in Kürze auslaufenden Forschungs- oder Lehraufenthalten stellt das Land den Hochschulen für bis zu 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Ukraine Forschungsstipendien in Höhe von 1365 Euro pro Person und Monat bis Ende 2022 bereit, soweit eine Finanzierung durch die Hochschulen selbst oder Dritte nicht möglich ist.

© dpa
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