Die Statistiker sprachen von einem rasanten Preisanstieg, der während der Corona-Pandemie begonnen habe. In dieser Zeit hätten viele Betriebe ihre Produktion gedrosselt. Mit Beginn des Kriegs in der Ukraine und den damit verbundenen Sanktionen sei es erneut zu Rohstoffknappheit und Lieferengpässen gekommen.
Bei einzelnen Bauleistungen gab es nach den Zahlen des Landesamtes extreme Preissprünge. Am stärksten fielen sie für Dachdecker- und Dachabdichtungsarbeiten mit 31,5 Prozent aus. Für reine Bauarbeiten lag das Preisplus im Vergleich zu Februar 2022 bei 28,6 Prozent und für Abdichtarbeiten bei 23,8 Prozent.
Für Ausbauarbeiten wurden im Schnitt 21,5 Prozent mehr fällig, darunter für Verglasungen 33,6 Prozent, für Heizungs- und Warmwasseranlagen betrug das Plus 27,8 Prozent und für Wärmedämmung 26,6 Prozent. Für das Anlegen von Außenanlagen mussten 20,4 Prozent mehr investiert werden als vor einem Jahr.
Die Teuerung im Straßenbau habe 28,7 Prozent betragen, die für Instandhaltungsarbeiten von Wohngebäuden lag 20,7 Prozent über dem Vorjahresniveau.