Prozess gegen mutmaßliche IS-Unterstützerin verschoben

Der für Dienstag geplante zweite Verhandlungstermin im Prozess gegen eine aus Thüringen stammende mutmaßliche Anhängerin der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist verschoben worden. Die Angeklagte habe noch keine vollständige Akteneinsicht nehmen können, teilte eine Sprecherin des Thüringer Oberlandesgerichts in Jena am Dienstag auf Nachfrage mit.
Die Justitia ist an einer Scheibe am Eingang zum Oberlandesgericht zu sehen. © Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

Die Bundesanwaltschaft wirft der 25-Jährigen die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland, Verstöße gegen das Waffenrecht und Beihilfe zur Körperverletzung vor. Die Angeklagte wurde 2019 bei der Wiedereinreise nach Deutschland festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Der nächste Verhandlungstermin ist für Freitag angesetzt. Dann wird die Aussage der Angeklagten erwartet. Dieser Termin findet jedoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Verteidiger der Frau hatten einen entsprechenden Antrag mit ihrem Gesundheitszustand begründet. Die junge Frau sei den Angaben zufolge psychisch beeinträchtigt. Das Gericht folgte dieser Begründung und sah mit Zuschauern und Medienvertretern im Saal «eine nicht hinzunehmende Gefahr der Persönlichkeitsrechte der Beschuldigten» verbunden.

© dpa
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