Viele Grundsteuererklärungen fehlen noch

In den Thüringer Finanzämtern sind bislang knapp 600.000 Grundsteuererklärungen eingegangen. Das entspricht rund 48 Prozent der zu erwartenden 1,25 Millionen Grundsteuererklärungen, wie das Finanzministerium in Erfurt am Dienstag mitteilte. Erklärungen für unbebaute Grundstücke sowie land- und forstwirtschaftliche Flächen kämen aber nur schleppend in den Finanzämtern an, hieß es.
Heike Taubert, Finanzministerin von Thüringen. © Michael Reichel/dpa/Archivbild

«Egal, ob es sich um eine Streuobstwiese hinter dem Garten, eine verpachtete Wiese im Ort oder das Wochenendhäuschen auf einem Erholungsgrundstück handelt; eine Erklärung ist in allen Fällen abzugeben», sagte Finanzministerin Heike Taubert (SPD) laut Mitteilung. Das Ministerium rät allen Grundstückseigentümern im Freistaat, ihre Grundsteuererklärungen so zeitnah wie möglich einzureichen. Die Frist endet am 31. Januar. Die neue Grundsteuer wird dann ab dem 1. Januar 2025 fällig.

© dpa
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