Automesse: Aussteller und Händler zufrieden mit Neustart

01.05.2022 Von Freitag bis Sonntag informierte die Autobranche über Neuheiten. Doch nicht allen Autofahrern in Thüringen geht es dabei um die Größe.

Autos fahren auf einer Stadtautobahn. © Carsten Koall/dpa/Symbolbild

Rund 18.000 Gäste haben sich von Freitag bis Sonntag wieder Autoneuheiten und Tuningtrends auf dem Erfurter Messegelände angeschaut. «Das ist natürlich ein gutes Stück von unserem Rekordjahr weg», sagte ein Sprecher am Sonntag. Nach einem Jahr coronabedingter Pause seien Aussteller, Händler und Veranstalter aber durchweg zufrieden mit dem Ergebnis. Bei der 14. Automobilmesse waren 27 Automarken und mehr als 100 Aussteller vertreten. In den Vor-Pandemie-Jahren hatten bis zu 30.000 Menschen die Messe besucht.

Wegen anhaltender Probleme in den Lieferketten seit Beginn der Corona-Krise, verschärft durch den Ukraine-Krieg, hatte es zuletzt Produktionseinschränkungen bei den Autoherstellern gegeben. Teilweise müssen die Kunden laut Landesverband des Kfz-Gewerbes bis zu einem Jahr auf die Auslieferung bestellter Neuwagen warten. Der Landesverband des Kfz-Gewerbes beobachtete nach eigenen Angaben trotz hoher Inflation und gestiegener Spritpreise bislang keinen nennenswerten Rückgang der Nachfrage von Privatkunden nach Neuwagen. Auch die Nachfrage nach SUV-Modellen sei nach wie vor hoch.

Dabei besitzen Autofahrer in Thüringen seltener Autos mit großem Hubraum als in anderen Teilen Deutschlands. Etwa jedes zehnte Fahrzeug (10,4 Prozent) im Freistaat hat mindestens 2000 Kubikzentimeter Hubraum, wie Berechnungen der Deutschen Presse-Agentur auf Basis von Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes ergeben haben. Damit liegt Thüringen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 14 Prozent und ist neben Sachsen (10,3) und Sachsen-Anhalt das Schlusslicht im Ranking.

Im Bundesländervergleich hat Sachsen-Anhalt mit einem Anteil von 10,1 den niedrigsten Wert in Deutschland. Spitzenreiter unter den Bundesländern ist Hamburg mit 15,6 Prozent vor Baden-Württemberg mit 15,5 Prozent. Dahinter folgen Schleswig-Holstein mit 15,4 und Bayern mit 15,3 Prozent.

Kein Landkreis in Thüringen liegt über dem Bundesschnitt. Die meisten Autos mit großem Hubraum gibt es im Landkreis Eichsfeld (11,5 Prozent), gefolgt vom Landkreis Gotha, dem Unstrut-Hainich-Kreis und der Stadt Erfurt (je 11 Prozent). Den niedrigsten Anteil hat das Altenburger Land mit 9,2 Prozent.

Der Hubraum ist eine technische Kenngröße und im Fahrzeugschein unter der Schlüsselnummer P.1 aufgeführt. Er fließt neben Abgasnorm und Schadstoffklasse bei der Berechnung der Kfz-Steuer ein. Insgesamt sind in Thüringen rund 1,2 Millionen Autos zugelassen.

© dpa

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