Schulobst und -gemüse für 42.640 Kinder und Jugendliche

09.04.2022 Mit Hilfe eines EU-Programms sollen Schüler mehr über gesunde Ernährung und regionale Erzeugung von Nahrungsmitteln lernen. Dafür gibt es kostenlos Gemüse, Obst und Milch. Neue Anträge sind nur noch kurze Zeit möglich.

Äpfel liegen in einer Grundschule in der Region Hannover (Niedersachsen) in einem Korb. © picture alliance / Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Vitaminkick beim Lernen: In Thüringen bekommen im laufenden Schuljahr 42.640 Kinder und Jugendliche Schulobst und -gemüse. Die gesunden Früchte und das Gemüse werden über ein EU-Programm finanziert, von dem im Freistaat derzeit 279 Schulen profitieren, wie das Thüringer Agrarministerium auf Anfrage mitteilte. Dafür fließen rund 340.000 Euro Fördergeld von der EU.

Die Schülerinnen und Schüler bekommen an maximal zwei Tagen pro Woche das frische Obst und Gemüse. Aber auch eine pädagogische Begleitung kann gefördert werden - etwa Besuche von Landwirtschafts- oder Gartenbaubetrieben, Schulgartenprojekte oder Unterrichtsprogramme zur Gesundheitsförderung.

«Obst und Gemüse sind besonders wichtig für die gesunde Ernährung unserer Kinder. Das Schulprogramm Obst und Gemüse trägt dazu bei, Kinder für gesunde Lebensmittel und deren Produktion zu sensibilisieren», erklärte Thüringens Agrarministerin Susanna Karawanskij (Linke). Die Schulen und Kitas könnten sich das Obst und Gemüse von Direktvermarktern oder anderen heimischen Produzenten liefern lassen. Das Programm sei ein wichtiger Beitrag zur Wertschätzung von regional erzeugten Lebensmitteln, erklärte Karawanskij.

Das Programm läuft schon einige Jahre. Während im Schuljahr 2019/2020 noch 45.370 Kinder und Jugendliche an 310 Schulen profitierten, waren es im Schuljahr 2020/2021 nur noch 43.277 Schüler an 288 Schulen. Auch die Höhe der Förderung nahm leicht ab - von 548.993 Euro im Schuljahr 2019/2020 auf rund 340.000 Euro im laufenden Schuljahr.

Bis zum 1. Mai läuft das neue Antrags- und Bewerbungsverfahren für das EU-Programm noch. Nach Angaben des Agrarministeriums können sich Grund- und Gemeinschaftsschulen der Klassenstufen eins bis vier bewerben sowie in allen Klassenstufen an den Förderschulen und Förderzentren in Thüringen.

Zu dem EU-Programm gehört auch die Förderung von Schulmilch. Von diesem Teil des Förderprogramms profitierten im vergangenen Jahr rund 19.000 Kinder in Thüringer Schulen und Kindergärten.

© dpa

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