Schwaches erstes Halbjahr bei Intershop

Ein höher Aufwand bei Serviceleistungen haben dem Softwareunternehmen Intershop ein verhaltenes erstes Halbjahr beschert. Während das Geschäft mit Mietsoftware für den Internethandel um fast ein Drittel zulegte, sorgten die Probleme im Servicegeschäft für einen Halbjahresumsatz, der mit 18,5 Millionen Euro nur knapp über dem Niveau des Vorjahreszeitraums lag. Das geht aus am Mittwoch vorgelegten Zahlen des Jenaer Unternehmens hervor. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) rutschte mit einer halben Millionen Euro ins Minus.
Das Firmengebäude der Intershop AG befindet sich im Zentrum der Stadt. © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Vorstandschef Markus Klahn bezeichnete vor allem das zweite Quartal beim Ergebnis als Ausrutscher. «Wir schauen optimistisch nach vorn. Wir haben eine gute Pipeline mit Aufträgen.» Klahn bestätigte die Geschäftsprognose für 2022. Danach will der Spezialist für Programme, mit denen Unternehmen ihr Geschäft im Internet abwickeln können, ein Umsatzwachstum von zehn Prozent erwirtschaften. Das Ebit soll mindestens eine Millionen Euro betragen. Beschäftigt werden knapp 300 IT-Spezialisten in Jena.

© dpa
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