Ramelow «unendlich traurig» nach Tod von Jens Bullerjahn

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat sich erschüttert über den Tod des SPD-Politikers Jens Bullerjahn aus Sachsen-Anhalt geäußert. «Es macht mich unendlich traurig», schrieb Ramelow auf Twitter. «Wir wollten die Transformation Ost noch stärker puschen. Er war voller Tatendrang und hatte so viele Ideen. Dann kam seine bittere Diagnose.»
Jens Bullerjahn (SPD), damals Finanzminister Sachsen-Anhalts, spricht am 12.05.2015 in Magdeburg während der Landespressekonferenz. © Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa

Thüringens SPD-Landeschef und Innenminister Georg Maier sprach ebenfalls auf Twitter von einer sehr traurigen Nachricht. Er spreche den Angehörigen und Freunden Bullerjahns im Namen der Thüringer SPD tief empfundenes Mitgefühl aus.

Bullerjahn war am Samstag im Alter von 60 Jahren in einem Krankenhaus in Eisleben gestorben. Der Sozialdemokrat war von 2006 bis 2016 Finanzminister in Sachsen-Anhalt. In diesem Jahr hatte er öffentlich gemacht, dass er an der seltenen Krankheit ALS litt. Dabei handelt es sich um eine nicht heilbare Erkrankung des Nervensystems.

© dpa
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