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Nur kleiner Teil der Corona-Hilfen zurückgezahlt

Die Corona-Pandemie hat viele Thüringer Unternehmen vor Existenzprobleme gestellt. Mit etwa einem Dutzend Programmen hat ihnen der Staat geholfen. Eine vorläufige Bilanz der Corona-Hilfen im Freistaat.
Corona-Regeln  in Thüringen
Einschränkungen während der Corona-Pandemie für die Wirtschaft in Thüringen - hier ein Restaurant. © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Mehrere Tausend Thüringer Unternehmen haben während der Corona-Pandemie insgesamt rund 1,14 Milliarden Euro aus Hilfsprogrammen von Bund und Land erhalten. Nur ein kleiner Teil davon musste später zurückgezahlt oder vom Land zurückgefordert werden, teilte das Wirtschaftsministerium auf Anfrage in Erfurt mit. Die Rückzahlungen beliefen sich danach bisher auf 54,5 Millionen Euro - und damit einen einstelligen Prozentsatz der geflossenen Gelder.

Das Gros der Rückzahlungen betraf die Soforthilfe mit rund 46 Millionen Euro. Allein für das Programm Soforthilfe hatte es in Thüringen 52.220 Anträge gegeben - rund 318 Millionen Euro wurden ausgezahlt. Vom finanziellen Volumen noch größer waren nur die Überbrückungshilfe-Programme.

«Die Corona-Jahre 2020 bis 2022 waren eine existenzielle Belastung für große Teile unsere Wirtschaft», erklärte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. In dieser Situation sei es wirklich alternativlos gewesen, Unternehmen massiv finanziell zu stützen. «Das hat irreparablen Schaden von unserer Wirtschaft abgewendet und viele betroffene Unternehmen vor dem Aus gerettet», so der SPD-Politiker.

Tiefensee nannte die Corona-Hilfen von Bund und Land gewaltig. Ohne sie hätte Thüringen «vieles von dem verloren, was wir in drei Jahrzehnten Aufbauleistung wirtschaftlich erreicht haben». Dass der Freistaat «einigermaßen gut» durch die drei Corona-Jahre gekommen sei, habe auch mit dem wirtschaftlichen Erfolg der vorangegangenen Jahrzehnte zu tun. Nicht viele Länder weltweit hätten sich eine solche Unterstützung leisten können, wie es Deutschland in dieser Krise konnte, sagte Tiefensee.

Laut Ministerium wurde ein Teil des Geldes von den Unternehmen zurücküberwiesen, weil sie es schließlich doch nicht benötigten. Es gebe aber auch Rückforderungen der Thüringer Aufbaubank, die während der Pandemie die Förderanträge bearbeitet und das Geld ausgezahlt hatte.

© dpa
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