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Mehrere Dachstuhlbrände nach Blitzeinschlägen in Thüringen

Blitze und Starkregen: In Thüringen haben sich heftige Gewitter entladen. Es kam zu Dachstuhlbränden. Zudem mussten die Feuerwehren wegen unbefahrbarer Straßen und umgekippter Bäume ausrücken.
Feuerwehr
Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr. © Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Bei den heftigen Gewittern in der Nacht zum Mittwoch in Thüringen hat es mehrere Blitzeinschläge gegeben. Dadurch brannten nach Angaben der Polizei Dachstühle von Häusern ab. Feuerwehren waren unter anderem im Kreis Weimarer Land, im Kreis Nordhausen, im Saale-Holzland-Kreis und im Wartburgkreis im Einsatz.

In Buttelstedt (Kreis Weimarer Land) stand am frühen Mittwochmorgen wahrscheinlich nach einem Blitzeinschlag der Dachstuhl einer Doppelhaushälfte in Flammen. Die Bewohner beider Doppelhaushälften hätten sich unverletzt ins Freie retten können, teilte die Polizei mit. Der Dachstuhl brannte komplett aus. Das Haus sei vorerst unbewohnbar. Der Gesamtschaden wird auf mehr als 100.000 Euro geschätzt.

In Friedrichsthal im Kreis Nordhausen schlug der Blitz in ein Wohnhaus ein und führte zu einem Brand im Obergeschoss. Die Hausbewohnerin konnte das Gebäude unverletzt verlassen. Den Sachschaden schätzte die Polizei ebenfalls auf mehr als 100.000 Euro. Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz.

Im Saale-Holzland-Kreis entstanden nach einem Blitzeinschlag mehr als 50.000 Euro Schaden. In Zimmern war der Blitz in ein Wohnhaus eines Vier-Seiten-Hofes eingeschlagen und entzündete das Dach. Der Blitzableiter sei durch den Einschlag abgerissen worden, die Dämmung habe daraufhin Feuer gefangen, berichtete die Polizei. Das Wohnhaus sei weiterhin bewohnbar.

Auch in Bad Salzungen war laut dem Landratsamt der Blitz in ein Wohnhaus eingeschlagen und hatte einen Dachstuhlbrand verursacht. Ebenfalls kam es in Mihla, einem Ortsteil von Creuzburg im Wartburgkreis, in einem Haus nach Blitzschlag zu einem kleinen Brand.

Die Unwetterfront mit starken Regenfällen hatte unter anderem in weiten Teilen von Nordthüringen für umgestürzte Bäume und unbefahrbare Straßen gesorgt. So wurde im Unstrut-Hainich-Kreis nach Polizeiangaben die Landstraße zwischen Merxleben und dem Sundhäuser Kreuz durch massive Regenfälle überspült. Hierbei setzte sich Schlamm auf der Fahrbahn ab.

Im Kreis Nordhausen wurden die Verbindungsstraßen zwischen Herreden und Hörningen sowie Gudersleben und Woffleben mit Schlamm und Geröll bedeckt. Auch um Hochstedt, einem Ortsteil von Nordhausen, wurden durch Starkregen Fahrbahnen mit Erdreich verschmutzt, wie es hieß.

Im Kyffhäuserkreis versperrte ein umgestürzter Baum die Fahrbahn - in Nordhausen stürzte ein Baum auf ein Auto. Auch im Wartburgkreis rückte die Feuerwehr mehrfach in der Nacht aus, um Unwetterschäden zu beseitigen. In den meisten Fällen ging es um Äste oder umgekippte Bäume, die auf die Straße gefallen waren und den Verkehr blockierten. Menschen wurden nicht verletzt, wie das Landratsamt in Bad Salzungen am Morgen mitteilte.

© dpa
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