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Grüne setzen auf Kernthemen wie Klima bei Wahlplakaten

Nur noch zweieinhalb Monate bis zur Landtagswahl: Die Grünen wollen bei den Wählern mit einer Kampagne punkten, die vor allem auf ihre Kernthemen abstellt. Für sie geht es um viel bei dieser Wahl.
Grünen-Kampagne für die Landtagswahlen
Madeleine Henfling und Bernhard Stengele (beide Bündnis90/Die Grünen), Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, präsentieren die Kampagne für die Landtagswahlen. In Thüringen wird am 1. September ein neuer Landtag gewählt. © Martin Schutt/dpa

In ihrer Kampagne für die Landtagswahl in zweieinhalb Monaten fokussieren die Thüringer Grünen auf ihre Kernthemen wie Klima-, Tier- und Naturschutz. «Wald mit Zukunft. Wie viel Natur willst Du?», steht etwa auf einem der Plakate, die das Spitzenkandidaten-Duo Madeleine Henfling und Bernhard Stengele am Mittwoch in Erfurt vorstellte. Weitere Wahlkampfthemen der Grünen sind die Energiewende, Bildung, Verkehr und Demokratie. «Wir wollen die extreme Rechte weiter zurückdrängen», sagte Henfling bei der Vorstellung der Kampagne. 

Ein Plakat zum Thema Zuwanderung/Migration gab es nicht, obwohl die Grünen seit Jahren das Ministerium für Migration und Integration leiten. Der Bereich Migration ging im vergangenen Jahr an das von Georg Maier (SPD) geführte Innenministerium über. 

In einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des MDR müssen die Grünen um einen Wiedereinzug in den Thüringer Landtag bangen - die Partei kam in der Erhebung nur noch auf vier Prozent. Gewählt wird am 1. September. 

Einen noch schlechteren Wert mit unter drei Prozent hatte in der Umfrage die FDP, die am Dienstag ihre Kampagne vorgestellt hatte. Die FDP-Plakate sind stark auf den Thüringer FDP-Chef und früheren Kurzzeitministerpräsidenten Thomas Kemmerich ausgerichtet. 

Auf einem sieht man beispielsweise Kemmerichs Cowboystiefel - sein Markenzeichen - und den Blumenstrauß, den ihm die Linke-Politikerin Susanne Hennig-Wellsow am 5. Februar 2020 hinwarf, nach dem sich Kemmerich mit AfD-Stimmen zum Ministerpräsidenten hat wählen lassen.

Kemmerich schließt eine Zusammenarbeit seinen Freidemokraten mit den Grünen, aber auch mit den Linken, der AfD und dem Bündnis Sahra Wagenknecht aus. 

© dpa
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