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Erstaufnahme Suhl nach Aufnahmestopp weiter überbelegt

Trotz Verlegung von Geflüchteten in Kommunen bleibt der seit einer Woche geltende Aufnahmestopp in der Thüringer Erstaufnahmeeinrichtung vorerst weiter bestehen. Am Freitag waren 1443 Menschen in der Einrichtung untergebracht und damit mehr als die aus brandschutzrechtlichen Gründen erlaubten 1400, wie eine Sprecherin des Landesverwaltungsamtes am Freitag auf Anfrage sagte. In den vergangenen Tagen war ein Teil der in der Einrichtung lebenden Menschen auf Kommunen verteilt worden, zuletzt wurden laut Landesverwaltungsamt insgesamt 50 Menschen unter anderem in den Ilm-Kreis, den Wartburgkreis und das Weimarer Land untergebracht.
Landeserstaufnahmeeinrichtung Suhl
Die Landeserstaufnahmeeinrichtung auf dem Suhler Friedberg. © Martin Schutt/dpa

Am Freitag sollten weitere 24 Menschen untergebracht werden - und zwar in den Kreisen Altenburger Land und Gotha. Wegen des Aufnahmestopps in Suhl kann Thüringen derzeit keine vom Bund auf die Länder verteilten Geflüchteten aufnehmen. «Es kommen im Moment keine Busse», sagte die Behördensprecherin. Vereinzelt meldeten sich aber weiterhin Menschen direkt in der Einrichtung, Donnerstag seien es beispielsweise acht gewesen. In Suhl leben den Angaben zufolge überwiegend Geflüchtete aus Afghanistan, Syrien und der Türkei.

Am Freitag waren außerdem in der Aufnahmestelle Eisenberg 91 Menschen untergebracht, dort ist Platz für insgesamt 132 Menschen. In der 720 Plätze fassenden Außenstelle Hermsdorf (beide Saale-Holzland-Kreis) lebten 518 Menschen. Die Einrichtung in Hermsdorf gilt als eine Art Notunterkunft, hier untergebrachte Geflüchtete sollen laut Landesverwaltungsamt möglichst nicht länger als drei Wochen bleiben.

Wegen der angespannten Situation will die Landesregierung Geflüchtete künftig auch in Containern unterbringen. Pläne hierfür mit bis zu 220 Betten gebe es in der Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Eisenberg, wie die Staatskanzlei am Mittwoch nach einer Sondersitzung des Kabinetts mitgeteilt hatte. Geplant ist auch jeweils eine Gemeinschaftsunterkunft in den vier Thüringer Planungsregionen. Zudem soll über eine weitere Immobilie entschieden werden, um die Außenstelle in Hermsdorf perspektivisch abzulösen.

© dpa
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