Schülervertreterin bemängelt Stand der Digitalisierung

Die neue Vorsitzende der Landesschülervertretung, Helena Haaré, hat mehr Anstrengungen bei der Digitalisierung an Schulen angemahnt. Sowohl die technische Ausstattung der Schulen selbst als auch die Weiterbildung der Lehrer müssten forciert werden, sagte die 17-Jährige am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Teils hätten Lehrer zu wenig Ahnung vom Umgang und den Möglichkeiten der Technik. «An meiner Schule nutzen manche Lehrer Smartboards genauso wie herkömmliche Tafeln.»
Ein Stuhl steht in einem Klassenzimmer auf dem Tisch. © Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Auch der Lehrermangel treibe viele Schüler vor allem in der Oberstufe um, sagte Haaré. Dadurch werde Unterrichtsstoff verpasst, der eigenständig nachgearbeitet werden müsse. Zudem sollten Quereinsteiger eine intensivere pädagogische Ausbildung erhalten, forderte sie.

Haaré wurde am Samstag beim Landeschülertag für zwei Jahre zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie besucht die 11. Klasse am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Weimar.

© dpa
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