Der Anteil an der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche sei damit von 4,2 Prozent auf 7,7 Prozent gestiegen. Bundesweit liege der Durchschnitt bei 10,3 Prozent. «Aber wir haben in den vergangenen Jahren große Schritte getan.»
In Thüringen gebe es 514 Agrarbetriebe, die nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus arbeiten. Karawanskij wies darauf hin, dass in Thüringen seit 2015 rund 86,5 Millionen Euro aus Mitteln von EU, Bund und Land in die Förderung des Öko-Landbaus geflossen seien.
Das Kabinett beriet am Dienstag ein Positionspapier dazu. Schwerpunkt sei die Verbesserung der Förderkonditionen für ökologisch wirtschaftende Betriebe. Eines der Handlungsfelder sieht den Auf- und Ausbau regionaler Öko-Wertschöpfungsketten vor und mehr regionale Öko-Lebensmittel in der Gemeinschaftsversorgung. «Die Unterstützung und Förderung der ökologischen Landwirtschaft sowie der Biobranche insgesamt bedeutet, den ländlichen Raum zu stärken, Wertschöpfungsketten aufrechtzuerhalten und Arbeitsplätze zu sichern», sagte Karawanskij laut einer Mitteilung.