Land mit großem Team bei World Police and Fire Games

In Rotterdam kommen in Kürze die sportlichsten Feuerwehrleute und Polizisten zu Wettkämpfen zusammen. Sachsen-Anhalt schickt so viele Teilnehmer wie noch nie.
Feuerwehrleute planen einen Einsatz. © David Inderlied/dpa/Symbolbild

Mit einer Mannschaft von 63 Sportlern reist Sachsen-Anhalt in der kommenden Woche zu den World Police and Fire Games nach Rotterdam. Damit fährt das zahlenmäßig stärkste Team in der sachsen-anhaltischen Geschichte zu den alle zwei Jahre stattfinden Weltsportspielen der Polizei und Feuerwehr. Beim weltweit zweitgrößten Sportereignis nach den Olympischen Spielen messen sich Polizisten, Feuerwehrleute, Zöllner und Justizbedienstete im sportlichen Wettstreit. Dazu gehören olympische wie auch berufsspezifische Disziplinen.

Zum sachsen-anhaltischen Team gehören 51 Polizisten aus ganz Sachsen-Anhalt, 9 Berufsfeuerwehrleute aus Magdeburg und Halle, 2 Mitarbeiter des Zolls sowie ein Mitarbeiter der Justiz. Besonders stark vertreten ist Sachsen-Anhalt in der Leichtathletik. Im Treppenlauf schnitten die Sportler bei vorausgegangenen Spielen immer gut ab und haben auch diesmal mehrere Starter in Mannschafts- und Einzelwettbewerben.

Teamleiter René Schneider, der seit 2005 an den Spielen teilnimmt, und damit einer der dienstältesten Starter ist, rechnet auch in diesem Jahr in dieser Disziplin wieder mit guten Ergebnissen. Dafür üben die Sportler unter anderem in einem Magdeburger 16-Geschosser.

Beim Wettbewerb Toughest Firefighter Alive müssen Feuerwehrleute einen Parcours absolvieren, auf dem unter anderem Treppen erklommen, Puppen gezogen und Schläuche gerollt werden müssen. Hier gehen Starter aus Halle und Magdeburg ins Rennen. Ansonsten ist die Mannschaft sportlich breit aufgestellt: Teilnehmer gehen im Straßenradsport, brasilianischen Jiu-Jitsu, Ringen, Freiwasser- und Beckenschwimmen, In- und Outdoor-Rudern, Schießen, Bogenschießen, Crossfit, Dart und Bowling an den Start.

Traditionell stellt Sachsen-Anhalt eines der zahlenmäßig stärksten deutschen Länderteams. Die Weltsportspiele der Polizei und Feuerwehr finden alle zwei Jahre statt und sind diesmal wegen Corona ein Jahr verschoben worden. Erwartet werden rund 1000 Sportler. Erstmals fanden die Spiele 1985 in San José, USA, statt. Nach Stockholm 1999, Barcelona 2003 und Belfast 2013 finden die World Police and Fire Games zum vierten Mal in Europa statt.

Ein sachsen-anhaltisches Team war zum ersten Mal 1995 in Melbourne vertreten. Die Sportlerinnen und Sportler nehmen für ihre Teilnahme Urlaub und bezahlen die Kosten aus eigener Tasche.

© dpa
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