Hüskens: Vorerst kein günstigeres Deutschland-Ticket

Sachsen-Anhalts Verkehrsministerin Lydia Hüskens (FDP) hat der Forderung nach vergünstigten Varianten des Deutschlandtickets vorerst eine Absage erteilt. «Den Start nun mit weiteren Änderungswünschen zu begleiten und letztendlich zu belasten, halte ich nicht für zielführend», sagte Hüskens auf Anfrage. Das Ticket ohne Probleme zum 1. Mai an den Start zu bringen, stelle «alle Beteiligten vor erhebliche Herausforderungen».
Lydia Hüskens (FDP), Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, schaut nach unten. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa/Archivbild

Das «Deutschlandticket» soll zum 1. Mai mit einem Einführungspreis von 49 Euro im Monat starten - die Grünen und die Linken in Sachsen-Anhalt hatten sich nach eigenen Angaben für günstigere und sozial verträglichere Varianten eingesetzt. Es sei ein sozialer Ausgleich nötig, betonte die Grünen-Fraktionschefin Cornelia Lüddemann am Montag in Magdeburg. Ihre Fraktion trete für ein 29-Euro-Ticket ein, um es allen Menschen zu ermöglichen, nachhaltig und klimafreundlich mobil zu sein.

Die Linken forderten eine noch günstigere Variante: ein 365-Tage-Ticket für 365 Euro im Jahr für alle und ein Neun-Euro-Ticket für Schülerinnen und Schüler, wie der Parlamentarische Geschäftsführer Stefan Gebhardt betonte. Viele Menschen könnten sich das 49-Euro-Ticket nicht leisten. Linke und Grüne sind in Sachsen-Anhalt in der Opposition. Es regiert eine Koalition aus CDU, SPD und FDP.

© dpa
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