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Verkauf in den Uni-Mensen steigt langsam wieder an

Nach einem deutlichen Einbruch während der Pandemie verkaufen die Uni-Mensen in Sachsen-Anhalt wieder mehr Gerichte. Sie sehen sich mit gewandelten Ansprüchen der Studierenden konfrontiert.
Verkauf in den Uni-Mensen steigt langsam wieder an
Ein Wegweiser zur Mensa. © Patrick Pleul/dpa/Archivbild

Seit dem Ende der Corona-Pandemie verkaufen die Uni-Mensen in Sachsen-Anhalt wieder mehr Essen. «Im Jahr 2022 stieg der Abverkauf der Essensportionen langsam wieder mit dem Ende der Corona-Einschränkungen», teilte eine Sprecherin der Studentenwerks Magdeburg mit. Im vergangenen Jahr wurden demnach knapp 550.000 Portionen verkauft. Im Vorjahr waren es lediglich rund 230.000 Essen. Vor der Pandemie - im Jahr 2019 - zählte das Studentenwerk noch etwa 820.000 Portionen. Das Studentenwerk betreibt sechs Mensen und sechs Cafeterien an verschiedenen Standorten in Magdeburg, Stendal, Wernigerode und Halberstadt.

Auch im Süden des Landes erholt sich der Verkauf in den Mensen wieder. Im vergangenen Jahr seien bereits circa 1,01 Millionen Gerichte über die Ausgabe gegangen, hieß es vom Studentenwerk Halle. Nur 450.000 Portionen waren es 2021. Das Vor-Corona-Niveau von 2019 lag demnach bei 1,24 Millionen verkauften Mahlzeiten. Das Studentenwerk Halle betreibt nach eigenen Angaben zwölf Mensen und vier Cafébars an den Hochschulstandorten Halle, Merseburg, Dessau, Bernburg und Köthen.

Die Mensen sehen sich mit sich verändernden Ansprüchen der Studierenden konfrontiert. «Die Nachfrage nach veganen und vegetarischen Gerichten wächst langsam an. Das sehen wir anhand der Portionszahlen», erklärte die Sprecherin des Studentenwerks in Halle. Etwa jeder fünfte Student ernähre sich laut einer uniinternen Umfrage innerhalb der Studierendenschaft mittlerweile vegetarisch. Deshalb biete das Studentenwerk Halle seit diesem Jahr täglich in jeder Mensa mindestens ein veganes Gericht an. «Nichtsdestotrotz versuchen wir, alle Essgewohnheiten abzudecken, so dass auch die Flexitarier und Fleischliebhaber auf ihre Kosten kommen.» Immerhin seien drei der vier meistverkauften Gerichte in 2022 fleischhaltige Gerichte.

«Die Studierenden legen sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit», sagte die Sprecherin des Studentenwerks in Magdeburg. Täglich seien ein bis zwei vegane Gerichte im Angebot. «In den Küchen kommen normalerweise ausschließlich Freilandeier zum Einsatz. Und wir verwenden Fisch aus Wildfang mit MSC-Siegel und Fisch aus Aquakulturen mit dem ASC-Siegel», führte die Sprecherin aus. Außerdem gebe es eine gestiegene Nachfrage nach allergenreduzierten Speisen. Das Studentenwerk habe deshalb schrittweise die Rezepturen verändert, um Soja, Laktose und Weizengluten zu vermeiden.

© dpa
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