Versuchter Mord - Ehemann zu Haftstrafe verurteilt

Im Prozess um einen versuchten Mord hat das Gericht den Angeklagten zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und zehn Monaten verurteilt. Es erkannte bei der Tat des 42-Jährigen im Juni das Mordmotiv der Heimtücke, sagte der Richter des Landgerichts Halle in seiner Urteilsbegründung am Montag.
Eine Statue der Justitia steht mit Waage und Schwert in der Hand. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Der 42-Jährige hatte im Sommer seine von ihm getrennt lebende Ehefrau in der Eislebener Innenstadt mit einem Messer angegriffen. Die 31-Jährige wurde dabei schwer verletzt an der Leber, der Lunge und am Hals. Nur wegen einer Notoperation überlebte sie.

Der Tat ging laut dem Angeklagten ein Streit um die Kinder voraus. Seine Frau sprach von ständigen Auseinandersetzungen mit ihrem Mann, vor denen sie ihre Kinder habe schützen wollen. Er habe sie kontrolliert, ihr mit dem Tod gedroht und sie verdächtigt, mit anderen Männern zu schlafen.

Die Staatsanwaltschaft ging von Eifersucht als möglichem Motiv aus. Von der Tat hatte es Videoaufnahmen gegeben.

© dpa
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