Mehr Hunde im Land registriert - Beißattacken konstant

31.03.2022 Ob groß wie ein Schäferhund oder klein wie ein Chihuahua: Laut einer Statistik haben immer mehr Sachsen-Anhalter einen Hund an ihrer Seite. Negative Folgen wie ein Anstieg von Beißattacken bleiben aus.

Eine Frau geht mit einem Schäferhund-Mischling Gassi. © Boris Roessler/dpa/Symbolbild

In Sachsen-Anhalt steigt die Zahl der registrierten Hunde. Im vergangenen Jahr waren knapp 158.400 Vierbeiner erfasst, wie das Landesverwaltungsamt in Halle mitteilte. Anfang 2021 waren es noch rund 144.600 Hunde gewesen, im Jahr 2017 rund 109.000. Binnen fünf Jahren bedeutete das einen Anstieg um mehr als 50 Prozent. «Ein Zusammenhang zwischen dem Ausbruch der Corona-Pandemie und der Anschaffung von Hunden in sachsen-anhaltischen Haushalten ist nicht erkennbar, da seit Jahren ein gleichmäßiger Zuwachs zu verzeichnen ist», hieß es.

Die Zahl der Beißvorfälle mit Hunden hat nicht in gleichem Maße zugenommen wie die Zahl der Tiere. 2021 wurden 113 Attacken registriert nach 116 im Jahr 2020, im Jahr 2019 waren es 120 gewesen. 2017 waren 93 Beißvorfälle erfasst worden.

«Jeder Beißvorfall ist einer zu viel. Aber das sinkende Niveau zeigt mir, dass sowohl die gesetzlichen Regelungen, wie zum Beispiel die Einführung eines Wesenstests, Wirkung zeigen», erklärte der Präsident des Landesverwaltungsamtes, Thomas Pleye. Zudem liege die Vermutung nahe, dass Hundehalterinnen und -halter umsichtig seien und beispielsweise Hundeschulen besuchten. Sie seien sich der Verantwortung bewusst.

Bei den 113 erfassten Attacken im vergangenen Jahr waren 67 Mal Menschen gebissen worden, 32 Mal waren es andere Hunde. In 14 Fällen waren andere Tiere betroffen, fünfmal gab es Sachschäden.

Am häufigsten, nämlich 24 Mal, bissen Deutsche Schäferhunde zu. Werde aber die Zahl der Bissvorfälle je Rasse ins Verhältnis gesetzt zur Zahl der gehaltenen Hunde, liege der Welsh Terrier mit 3,57 Prozent vor dem Pitbull Terrier mit 2,3 Prozent, so das Landesverwaltungsamt weiter. Der sehr weit verbreitete Deutsche Schäferhund rangiere in der Negativ-Statistik auf Rang zehn mit 0,21 Prozent.

© dpa

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