Post bereitet sich auf Weihnachten vor

Für die Post und ihre Mitarbeiter bedeutet die Vorweihnachtszeit vor allem Stress. In Sachsen-Anhalt sieht sie sich für die anstrengendste Zeit des Jahres aber gut gewappnet.
Pakete fahren auf einem Fließband durch das DHL-Paketzentrum in Magdeburg. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Die Deutsche Post spürt bereits die ersten Anzeichen der sich anbahnenden arbeitsreichen Arbeitszeit rund um Weihnachten. «Bereits ab Mitte Oktober steigen die Sendungsmengen bis kurz vor Heiligabend kontinuierlich an», sagte eine Sprecherin der Post der Deutschen Presse-Agentur. Für die Postmitarbeiter sei die Weihnachtszeit traditionell eine der anspruchsvollsten und arbeitsreichsten Zeiten des Jahres.

Das wolle die Deutsche Post honorieren und zahle ihren Mitarbeitern im November Weihnachtsgelds in Höhe eines durchschnittlichen Bruttomonatslohnes, erklärte die Sprecherin. Außerdem habe man verstärkt neue Kräfte eingestellt. In Sachsen-Anhalt sei es gelungen, die erforderliche Anzahl neuer Mitarbeiter für das Weihnachtsgeschäft zu rekrutieren, so die Sprecherin. Das gelte sowohl in der Brief- und Paketzustellung als auch für die beiden Briefzentren in Hohenthurm bei Halle, in Osterweddingen bei Magdeburg und im DHL Paketzentrum in Osterweddingen.

Spätestens ab Mitte November rechne die Post mit einem signifikanten Anstieg der Paket- und warentragenden Briefsendungen, sagte die Sprecherin. Black Friday, Cyber Monday und Weihnachten liessen die Warenbestellungen sprunghaft in die Höhe schnellen.

Konkret kalkuliert das Unternehmen im November und Dezember mit einem bundesweiten Anstieg der Paketmengen um 70 Prozent gegenüber dem Monat September. An einzelnen Spitzentagen vor Heiligabend könnten es bis zu 11 Millionen Pakete sein. Bundesweit stellt die Post nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Aushilfskräfte ein.

Die Post empfiehlt Kunden, ihre Pakete innerhalb Deutschlands spätestens bis zum 20. Dezember in einer Filiale oder Packstation abzugeben, damit sie rechtzeitig vor Heiligabend eintreffen. Bei Briefen und Postkarten sei der 22. Dezember der spätestmögliche Einlieferungstermin.

© dpa
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